Perspektiven für Kunst und Kultur im Corona-Frühjahr 2021

Als „wichtigen ersten Schritt für einen Wiedereinstieg in das kulturelle Leben in Bayern“ hat Bayerns Kunstminister Bernd Sibler die Weichenstellungen in der gestrigen Sitzung des Ministerrats bezeichnet.

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Symbol-Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

„Ich freue mich sehr, dass wir eine echte Perspektive auf mehr kulturelles Leben im Freistaat geben können. Kulturerleben vor Ort und Sicherheitsmaßnahmen gehen Hand in Hand. Ich möchte gerne alle Kunst- und Kulturliebhaber ermutigen, den Hygienekonzepten und Schutzmaßnahmen unserer Einrichtungen zu vertrauen und die Angebote dann wieder zu nutzen, wenn es möglich ist.“ Der Ministerrat hatte heute in München beschlossen, abhängig von den Inzidenzzahlen stufenweise und mit Auflagen Öffnungen von Bibliotheken, Archiven, Museen, Galerien, Theatern, Konzert- und Opernhäusern zu ermöglichen. Je nach Inzidenzwert vor Ort können beim Besuch tagesaktuelle COVID 19 Selbst- oder Schnelltests erforderlich sein.

„Eine vorsichtige und kontrollierte Öffnung unserer kulturellen Einrichtungen steht im Mittelpunkt unseres heutigen Beschlusses. Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass sich die Einrichtungen intensiv auf diesen Moment vorbereitet haben. Sie haben die strengen Hygiene- und Schutzmaßnahmen für ihre Besucherinnen und Besucher sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf ihre Räumlichkeiten abgestimmt und werden sie ab dem Öffnungszeitpunkt individuell umsetzen“, erklärte Sibler. „Kunst und Kultur haben gerade in schwierigen Zeiten wie diesen eine sinnstiftende und verbindende Funktion. Deshalb habe ich mich schon im vergangenen Jahr als damaliger Vorsitzender der Kulturministerkonferenz und als bayerischer Kunstminister für Öffnungsperspektiven für Kunst und Kultur – selbstverständlich unter Hygiene- und Schutzmaßnahmen – eingesetzt. Ich hoffe sehr, dass die Infektionszahlen niedrig bleiben und uns einen kulturreichen Frühling bescheren“, so Sibler.