Piazolo gibt Entlastungsmaßnahmen für die Schülerinnen und Schüler an Realschulen bekannt

Die Schülerinnen und Schüler an den bayerischen Realschulen erhalten auch in Coronazeiten faire Rahmenbedingungen.

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Staatsminister Piazolo | Foto: Wolfgang Czech

Kultusminister Michael Piazolo: „Der bayerische Realschulabschluss öffnet Türen und Perspektiven. Bis zu den Abschlussprüfungen an der Realschule ist noch etwas Zeit. Trotzdem ist es mir sehr wichtig, bereits jetzt für Entlastung der betroffenen Schülerinnen und Schüler zu sorgen. Sie sollen – ebenso wie alle anderen Schülerinnen und Schüler an der Realschule und an allen Schularten – faire Bedingungen erhalten. Deswegen reduzieren wir die Anzahl der schriftlichen und mündlichen Leistungsnachweise in der Realschule drastisch und bieten den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich freiwillig zu verbessern.“

Die wesentlichen Maßnahmen im Einzelnen:

  • Die Zahl der großen Leistungsnachweise wird verbindlich um eine Schulaufgabe je Fach reduziert. Das betrifft auch Fächer mit nur 2 Schulaufgaben pro Schuljahr.
  • Auch die Zahl der kleinen Leistungsnachweise werden im zweiten Halbjahr um einen Leistungsnachweis je Fach reduziert.
  • Schülerinnen und Schüler, die der Meinung sind, dass der Notenstand ihrem Leistungsvermögen nicht entspricht, erhalten die Möglichkeit, sich mit einem freiwilligen Leistungsnachweis zu verbessern
  • Bedarfsorientierte Einrichtung von zusätzlichen Förderangeboten in den zentralen Prüfungsfächern für Schülerinnen und Schüler aus Abschlussklassen

Kultusminister Michael Piazolo: „Mit diesen Maßnahmen setzen wir die notwenigen Leitlinien für ein valides Notenbild und vermindern gleichzeitig einen der Pandemie geschuldeten Leistungs- und Zeitdruck. Mir ist dabei wichtig zu betonen: Es ist für niemanden ein gewöhnliches Schuljahr. Unsere Schülerinnen und Schüler leisten gemeinsam mit ihren Lehrkräften auch und gerade an den Realschulen Außergewöhnliches. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass die Bildungsqualität der bayerischen Realschulen und der Realschulabschluss auf dem gewohnt hohen Niveau bleibt.“