Pirates mit perfektem Auftaktwochenende – ESV Buchloe gewinnt auch in Amberg

Einen hitzigen und emotionalen Schlagabtausch lieferten sich die Buchloer Piraten am Sonntagabend beim zweiten Spiel der Aufstiegsrunde in Amberg – mit dem besseren Ende für die Gennachstädter. Mit einem 5:2 (1:0, 1:1, 3:1) Auswärtserfolg sicherten sich die Rot-Weißen nach dem Auftaktsieg am Freitag gegen Vilshofen auch beim ERSC Amberg den nächsten Dreier und feierten somit mit der optimalen Punkteausbeute einen Traumstart in die Aufstiegsrunde.

Lukas3 Ehc
Lukáš Hruzík wechselte von Königsburnn nach Buchloe | Foto: Horst Plate

Schon im ersten Abschnitt erwischten die konzentriert zu Werke gehenden Buchloer einen Bilderbuchstart. Nach 186 Sekunden traf nämlich Michal Telesz zum 1:0, als er bei einem Konter von Maximilian Schorer bestens in Szene gesetzt wurde und anschließend allein vor Ambergs Tormann Oliver Engmann nervenstark blieb. In der Folge entwickelte sich ein heißer Tanz, bei dem beide Teams um jeden Zentimeter Eis kämpften. Allerdings heizte sich schon hier die Stimmung auf und neben dem Feld zusehends auf, was im Verlauf des Spieles immer mehr zunehmen sollte. Doch die Buchloer behielten – wie das gesamte Spiel über – einen kühlen Kopf und brachten den knappen Vorsprung durchaus verdient in die erste Pause.

Aus dieser kamen dann die Hausherren etwas engagierter zurück, was sich auch prompt für die Buchloer rächen sollte. Dennoch fiel der Ausgleich doch etwas aus dem Nichts, weil die Scheibe nach 27 Minuten von der Bande im Powerplay so unglücklich in den Buchloer Torraum trudelte, wo Andreas Hampl flach zum 1:1 traf. Doch wirklich geschockt zeigten sich die Buchloer dadurch nicht und spielten auch von der lautstarken Atmosphäre im Stadion relativ unbeeindruckt weiter. Denn die Stimmung wurde gegen Drittelmitte noch hitziger und gereizter, weil nun das ein oder andere Mal ein Amberger Spieler auf die Strafbank wanderte. In dieser Phase konnten die Buchloer die sich bietenden Überzahlgelegenheiten – zum Teil auch mit zwei Mann mehr auf dem Eis – aber leider nicht nutzen. Schließlich setzte Tobias Kastenmeier kurz vor Ablauf einer Powerplaysituation die Scheibe aber doch zum 2:1 in die Maschen (33.), was auch gleichzeitig der Zwischenstand nach 40 intensiven Minuten war.