Pizza wie beim Italiener | Der Ooni Pro Outdoor-Pizzaofen im Test

Wie wunderbar ist es, an einem lauen Sommerabend mit Freunden im Garten zusammenzusitzen, ein Gläschen Wein zu trinken, zu plauschen und dazu lecker zu speisen. Die Deutschen lieben es, Steak und Bratwürste auf den Grill zu legen, ein Barbecue ist eine überaus gesellige, praktische und leckere Angelegenheit. Was spricht aber gegen etwas Abwechslung? Gegen italienisches Flair im heimischen Garten? Pizzaöfen waren bisher meist große, fest gebaute Ungetüme, die nur schwerlich Platz in der eigenen Grünanlage fanden. Ganz anders hat die Firma Ooni die Sache gelöst. Wir haben uns das Modell Ooni Pro etwas näher für Sie angesehen.

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Hier steht Italien für Zuhause: Der Ooni Pro inkl. Zubehör

Hochwertige Verarbeitung und schneller Aufbau

Der aus Edelstahl gefertigte und extrem hochwertig verarbeitete Ooni Pro passt mit seiner geradlinigen und modernen Optik in jede grüne Oase. Der Ofen kam hochwertig verpackt per Paketdienst in der Redaktion an und der Aufbau war ein Kinderspiel – nahezu ohne Werkzeug (ein kleiner Inbusschlüssel ist dabei) war das Gerät in weniger als 10 Minuten komplett zusammengebaut. Befeuert werden kann der Ofen über eine im hinteren Bereich angebrachte und unabhängig zugängliche Brennkammer mit Holzkohle, Holz oder über einen seperat erhältlichen Gasbrenner oder ein Pelletmodul.

Wir testeten das Gerät in kleiner Runde in Verbindung mit dem zusätzlich erhältlichen Gasbrenner. Der Hersteller verspricht hier nach einer Aufheizzeit von nur ca. 20 Minuten eine Hitzeentwicklung von bis zu 500 Grad Celsius. Und in der Tat heizte der Ofen und der aus zwei Teilen bestehende Pizzastein nach dem bequemen Start per Piezo-Zündung extrem schnell auf und die an der Decke des Ofens nach vorne peitschenden Flammen sorgten für viel Vorfreude auf die erste Pizza. Doch die erste Pizza bereitete uns leider etwas Schwierigkeiten. Das lag aber nicht am Ooni Pro, sondern vielmehr am etwas zu weich geratenen Teig, der sich so nicht richtig vom Pizzabrett in den Ofen bugsieren lassen wollte.

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Auch die Calzone war der Renner

Mit etwas Mehl bekamen wir das selbstverursachte Problem schnell in den Griff und die Pizzen glitten von da an einfach und ohne Probleme in den geräumigen Ofen. Nach rund 30 bis 40 Sekunden fing der Käse auf der Pizza bereits an zu blubbern und es duftete herrlich wie in einer Pizzeria. Eine kurze Drehung und weitere rund 30-40 Sekunden später war die erste Pizza dann auch schon fertig und schmeckte exzellent. Der Boden war traumhaft fest und wir schnitten mit dem Pizzarad Stücke, die man einfach aus der Hand essen konnte. So schmeckt Italien. Der knusprige Boden zusammen mit dem geschmolzenem Käse als klassische „Margaritha“ war die einfachste,  aber irgendwie auch unschlagbarste Kombination.

Wir probierten noch viele weiteren Varianten aus und auch unser selbstgemachtes, italienisches Brot – das Focaccia – gelang auf den ersten Versuch.

Wir freuen uns über unsere Alternative zum klassischen Grill und wunderbare lauschige Abende bei Pizza und Wein mit Freunden im Garten. Apropos Grillen: Auch als Grill macht sich der Ooni Pro sehr gut. Mit den im Zubehör erhältlichen Gussgrillplatten und Pfannen gelingt auch Steak und Gemüse mühelos und der Ooni Pro wird so zum Allroundtalent für jede Outdoorküche. Durch das leichte Gewicht und die einfache Zerlegung lässt sich der Ofen dabei mühelos auch mit zu Freunden nehmen.

Festgestellt haben wir, dass die Pizza natürlich besonders knackig wird, wenn sie möglichst weit hinten an der Flamme ist – daher empfehlen wir eine Drehung der Pizza nach etwa der Hälfte der Zeit, um ein einheitliches Ergebnis zu erzielen. Außerdem werden wir noch weiter an unserem Teig feilen, denn wer er noch etwas fester ist,  lässt er sich noch leichter in den Ofen befördern. Neugierig sind wir auch auf die Nutzung des Ofens ohne Gas, sondern mit Buchenholz. Der Pizza wird dadurch sicher zusätzlich noch ein fantastisches Holzaroma verliehen – und wohl kein Unterschied mehr zur Holzofenpizza vom Italiener zu erkennen sein.

Fazit

Mit dem Ooni Pro holt man sich die Pizzeria in den eigenen Garten. Der Ofen macht Spaß, ist extrem hochwertig und vielseitig und bereitet so sicher viele Jahre angenehme Abende mit italienischem Flair. Erhältlich ist der Ooni Pro für aktuell 549 Euro im Online Shop von Ooni. Mit dem Ooni Koda gibt es dort auch etwas kleinere und noch preisgünstigere Modelle. 

Technische Daten

  • Alle Maße sowie eine Blaupause des Ooni Pro sind hier.
  • Nicht verpackte Abmessungen: 74 x 49 x 79cm (29 x 19 x 31″)   
  • Gewicht ohne Verpackung: 22kg (48.5lbs)
  • Kochfläche: 45 x 45 cm (17,7 x 17,7 ”)
  • Gebürsteter Edelstahl mit Keramikfaserisolierung
  • 15 mm dicke Cordierit-Pizzasteine
  • Der Ooni Pro Gasbrenner ist mit großen Propangasflaschen (wie sie üblicherweise für Grills und BBQs verwendet werden) kompatibel. Wird ein 1 lb. Tank verwendet, ist ein passender Adapter nötig. Maximalleistung: 7 kWh
  • Nicht mit Erdgas kompatibel
  • Nicht kompatibel mit Pelletbrennstoffen

Lieferumfang

  • Ooni Pro Pizzaofen
  • Backbrett aus Stein (2 Teile)
  • Ofentür mit eingebautem Thermometer
  • Pizzatür mit schmaler Schlitzöffnung
  • Holz- und Kohlebrennerwanne
  • Grundlegender Leitfaden & Handbuch
  • Inbusschlüssel
  • Ooni Ofenhandschuhe

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