Platte Panther kassieren Pleite – Augsburg mit Heimniederlage gegen Berlin

Die Augsburger Panther begannen das Heimspiel gegen die Eisbären Berlin gut. Nach der eigenen 3:1-Führung ging dem platten AEV aber immer mehr die Luft aus. Die Gäste konnten das Spiel schlussendlich verdient für sich entscheiden.

200220em0394 Platte Panther kassieren Pleite - Augsburg mit Heimniederlage gegen Berlin Augsburg Stadt Augsburger Panther News Newsletter Sport AEV Augsburger Panther Eisbären Berlin | Presse Augsburg
Kosmachuk (li) und Co. wirkten am Ende platt. Die Eisbären waren am Ende verdient einen Schritt voraus | Foto: Eduard Martin

Die Augsburger Panther haben aktuell ein absolutes Mörderprogramm zu absolvieren. Zum fünften Spiel in neun Tagen begrüßten sie heute die Eisbären aus Berlin. Der proppenvolle Spielplan war für Trainer Tray Tuomie Grund genug auf einer entscheidenden Position zu wechseln. Seinem etatmäßigen Startkeeper Roy gewährte er eine Auszeit, für ihn kam Keller ins Tor. Roy konnte so von der Ersatzbank aus beobachten, dass seinen Kollegen die Strapazen der letzten Tage zu Beginn nicht unbedingt anzumerken waren. Bis zur ersten Großchance musste er gemeinsam mit den fast 5.300 Zuschauern allerdings einige Minuten warten. Der Abschluss von McNeill trudelte die Torlinie entlang, aber nicht drüber. Erfolgreicher war da schon Payerl, der mit seinem Doppelschlag (10. + 13.) den AEV verdientermaßen in Führung brachte. Als McNeill Berlins Noebels wenig später zu viel Platz gelassen hatte, war der Vorsprung schon wieder auf nur noch einen Treffer zusammengeschmolzen. 

Eisbären drehen das Spiel

Keller hatte zu Beginn des Mitteldrittels alle Hände voll zu tun, um diese knappe Führung zu retten. Gleich mehrfach mussten die Panther in dieser Phase in Unterzahl agieren, gerade als Berlin am Drücker war setzte Augsburgs Topscorer ein Ausrufezeichen. LeBlanc schnappte sich die Scheibe im eigenen Drittel und lief alleine auf Pogge im Eisbären-Tor zu. Mit einem gezielten Abschluss ließ er dem Keeper keine Abwehrchance. „Allez LeBlanc“, der Angreifer wurde einmal mehr von den rot-grün-weißen Fans gefeiert. Das dies schon der Höhepunkt des Spiels für das Heimteam war, ahnten sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Der Tabellenvierte aus der Hauptstadt kam nun immer besser ins Spiel, beim AEV hingegen schienen die Kräfte zu schwinden. Innerhalb weniger Augenblicke konnten McKiernan und Pföderl die Anzeige auf 3:3 stellen. Wie schon so oft in dieser Saison gaben die Panther ein ordentliches Spiel aus der Hand, es lief nicht mehr viel zusammen.

Platte Panther kassieren fünfte Pleite in Serie

Im Schlussdrittel konnte Nationalspieler Pföderl zwei weitere Treffer folgen lassen und so mit seinem Team und den zahlreich mitgereisten Schlachtenbummlern den Sieg feiern. Ein verdienter Erfolg, weil der AEV auch als Keller für einen weiteren Feldspieler vom Eis gegangen war keinen großartigen Druck mehr aufbauen konnte.

Die Augsburger Panther treten nach der fünften Niederlage in Serie in der Tabelle weiter auf der Stelle. Auch wenn ihnen der 10. Platz und damit die Pre-Playoffs kaum mehr zu nehmen sein dürften, befriedigt besonders die Art und Weise Fans und Verantwortliche kaum. Besserung scheint auch am Sonntag nicht in Sicht, dann geht es im Curt-Frenzel-Stadion gegen den Tabellenzweiten aus Mannheim weiter (16:30 Uhr).