Polizei Aichach zieht Bilanz zur Aktionswoche Verkehrssicherheit

Vor dem Hintergrund zweier tödlicher Verkehrsunfälle in ihrem Dienstbereich führte die Aichacher Polizei mit Unterstützung der Verkehrspolizei Augsburg eine Woche lang verstärkte Verkehrsüberwachungsmaßnahmen durch.

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Symbolbild

Schwerpunkt war die Bekämpfung der Hauptunfallursachen bei schweren Verkehrsunfällen. Dauerbrenner ist hier nach wie vor die überhöhte bzw. nicht angepasste Geschwindigkeit. Ein wichtiger Aspekt ist hierbei auch, dass sich die gefahrene Geschwindigkeit direkt auf die Aufprallenergie bei einem Zusammenstoß auswirkt und somit großen Einfluss auf die Unfallfolgen hat („Je höher die Geschwindigkeit desto gravierender sind die Unfallfolgen“). Ein weiterer Schwerpunkt galt den Themen Ablenkung und der Gurtanlegepflicht. Daher wurde gezielt überwacht, ob Fahrzeugführer verbotswidrig zum Handy griffen oder ob der lebensrettende Sicherheitsgurt nicht angelegt war. Im Ergebnis wurden fast 300 Geschwindigkeitsverstöße, knapp 40 Verstöße wegen verbotswidriger Handynutzung und ebenso oft ein nicht angelegter Sicherheitsgurt geahndet.

Erfreulich war, dass trotz der vielen Kontrollen das Thema Alkohol keine große Rolle gespielt hat. Insbesondere in der Nacht von Samstag auf Sonntag fanden intensive Alkoholkontrollen mit Schwerpunkt im Bereich der Staatsstraße 2035 zwischen Mühlhausen und Pöttmes statt. Hierbei wurde lediglich ein Fahranfänger im Bereich Aichach festgestellt, welcher gegen die für ihn geltende Null-Promillegrenze verstoßen hatte.
Insgesamt reagierten die Verkehrsteilnehmer überwiegend aufgeschlossen auf die Kontrollen und zeigten eine hohe Sensibilität für die mit den Verkehrsverstößen verbundenen Gefahren, was aus Sicht der Aichacher Polizei das Hauptziel der Aktion war.

Auch wenn die Aktionswoche vorbei ist, wird es natürlich weiterhin Kontrollen geben.