Polizei mit reichlich Arbeit rund um den Gaudiwurm in Deubach

Tausende feierten friedlich beim Gaudiwurm in Deubach. Wie bei vielen Großveranstaltungen verhielten sich nicht alle Gäste, wie es sich gehört. Schlägereien und Beleidigungen sorgten für Arbeit für die Polizei.

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Nicht alles war in Butter an der Schmutter | Foto: Dominik Mesch

Am Dienstagnachmittag kam es auf dem Faschingsumzug zu einer tätlichen Auseinandersetzung zwischen einem 18 und einem 19-jährigen Besucher. Der 19-jährige Umzugsgast erhielt hierbei von dem 18-jährigen einen Faustschlag ins Gesicht. Dieser wurde hier verletzt und wurde mit Verdacht auf Nasenbeinbruch mit dem Sanka zur stationären Behandlung in die Uni-Klinik nach Augsburg eingeliefert. Die näheren Umstände, warum es zu der tätlichen Auseinandersetzung kam und ob der zweite Kontrahent ebenfalls verletzt wurde, sind bislang nicht bekannt und müssen noch ermittelt werden.

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Zu einer weiteren tätlichen Auseinandersetzung nach dem Faschingsumzug kam es gg. 18.15 Uhr. Nach einem zunächst verbalen Streit schlug ein 18-jähriger einem anderen 18-jährigen mehrere Male mit der Hand oder Faust gegen dessen rechte Gesichtshälfte. Dieser erlitt hierbei eine Gehirnerschütterung. Er wurde vor Ort von den Rettungskräften erstversorgt und konnte dann mit seinem Vater nach Hause gehen.

Beleidigungen von Einsatzkräften der Polizei beim Faschingsumzug Deubach

Ohne dass 2 Polizeibeamte gg. einen Umzugsgast einschreiten mussten, beleidigte ein 19-jähriger diese nach dem Umzug auf dem Partygelände mit den Worten „Bullenschweine“. Offenbar gestärkt durch das Vorhandensein seiner Freunde wiederholte der 19-jährige mehrmals und sehr lautstark diese Beleidigungen im bei sein seiner Freunde.

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Wiederum ohne dass gg. einen 19-jährigen Umzugsgast eingeschritten worden war, beleidigte dieser mit dem gestreckten Mittelfinger (Stinkefinger) die beiden Polizeibeamten. Die Beamten hatten den 19-jährigen lediglich aufgefordert einen gewissen Abstand zu wahren. Anschließend wurde gg. den stark alkoholisierten 19-jährigen ein Platzverweis ausgesprochen und er musste den Festplatz verlassen.

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