Bereits seit November 2014 ermittelte die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck gegen eine Tätergruppierung aus dem Raum Landsberg wegen Handel mit Haschisch, Marihuana, Kokain und Amfetamin.

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Die Polizei stelle 5,1 kg Haschisch sicher. | Foto: Polizei

Im Dezember 2014 konnten bei einem 22-Jährigen 1,3 Kilo Marihuana sichergestellt werden. Der 22 Jährige wurde mittlerweile rechtskräftig zu 2 Jahren und 9 Monaten Freiheitstrafe verurteilt. Zwei seiner Hintermänner konnten im März 2015 festgenommen werden. Beide befinden sich derzeit in Untersuchungshaft.

Die Kriminalpolizei Fürstenfeldbruck konnte weitere Hintermänner ermitteln. Es handelte sich hier um drei männliche Personen im  Alter von 26, 27 und 30 Jahren. Diese trieben im Raum Landsberg einen regen Betäubungsmittelhandel, vorwiegend mit Haschisch. Nach einer Beschaffungsfahrt konnten 5,1 Kilo Haschisch sichergestellt werden. Der 26-jährige, der nicht an der Beschaffungsfahrt teilnahm, wurde vor seiner Wohnung in Kaufering festgenommen. In der Wohnung konnten noch Kleinmengen an Amfetamin sowie diverse Rauschgiftutensilien aufgefunden werden. Den anderen beiden Tätern gelang zunächst die Flucht. Der 30-Jährige stellte sich aber später selbst bei der Polizei und der 27-Jährige konnte durch internationale Zusammenarbeit der Polizei in Portugal festgenommen werden. Diese drei Haupttäter befinden sich seither wegen des dringenden Verdachts des illegalen Handels mit Haschisch im zweistelligen Kilobereich in Untersuchungshaft.

Nach  Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wurden zwischenzeitlich die Akten der Staatsanwaltschaft Augsburg zur Anklageerhebung zugeleitet.

Im Rahmen der weiteren Ermittlungen wurden am 06.08.2015 20 Wohnungsdurchsuchungen, 18 davon im Raum Kaufering und Landsberg, bei Rauschgiftkonsumenten und Abnehmern der o.g. Haupttäter durchgeführt. Dabei konnten Kleinmengen Marihuana und Haschisch sowie diverse Rauschgiftutensilien und Waffen sichergestellt werden.

Gegen diese Betäubungsmittelabnehmer werden Strafanzeigen wegen Verstößen nach dem Betäubungsmittel- und Waffengesetz erstellt und der Staatsanwaltschaft vorgelegt.