NÜRNBERG. (913) Am Montagabend versammelten sich in der Nürnberger Innenstadt Teilnehmer verschiedener politischer Veranstaltungen. Die Polizei war im Einsatz, um ein direktes Aufeinandertreffen der unterschiedlichen Lager zu verhindern.
Kundgebung für Meinungsfreiheit und Gegenproteste
Ab 18:30 Uhr fanden sich etwa 70 Personen auf dem Rathausplatz zur Kundgebung mit dem Titel „Für Meinungsfreiheit – Gegen politische Gewalt!“ ein. Gleichzeitig formierten sich in unmittelbarer Nähe vier Gegenkundgebungen mit bis zu 300 Teilnehmern. Diese trugen Mottos wie „Vor Gott sind alle Menschen gleich“, “Nürnberg Nazifrei”, “Mahnwache gegen die Montagsdemo vom Team Menschenrechte” und “Musiker*innen gegen Nazis”.
Demonstrationszüge durch die Innenstadt
Gegen 19:15 Uhr starteten die Teilnehmer der ersten Kundgebung ihren Demonstrationszug durch die Innenstadt. Auch die Gegendemonstranten organisierten einen Aufzug, jedoch auf alternativer Route. Während des Marsches durch die Stadt bildeten einige Teilnehmer des Gegenprotests Sitzblockaden entlang der Strecke. Die Polizei geleitete den Demonstrationszug erfolgreich an diesen Blockaden vorbei.
Einsatz von Polizeikräften
Im Verlauf des Abends musste vereinzelt unmittelbarer Zwang durch die Polizeikräfte angewandt werden. Die Demonstrationen endeten insgesamt um 20:25 Uhr. Die Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte führte den Einsatz durch, unterstützt von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Polizeiinspektion Zentrale Einsatzdienste Mittelfranken, der Nürnberger Verkehrspolizei und der Kriminalpolizei Nürnberg.
Erstellt durch: Janine Mendel


