Polizei zieht trotz mehrerer Brände positive Bilanz für Silvester in Mittelfranken

In der arbeitsintensiven Silvesternacht bewältigte die mittelfränkische Polizei mehr als 600 Einsätze und zieht dennoch eine positive Bilanz. Die Einsatzzentrale verzeichnete von 18:00 Uhr am 31. Dezember 2025 bis 7:00 Uhr am 1. Januar 2026 insgesamt 643 Einsätze. Schwerpunkte waren Ruhestörungen, Brandmitteilungen, Körperverletzungen, Verkehrsunfälle und Sachbeschädigungen.

Nürnberger Sicherheitsmaßnahmen in der Silvesternacht

Die Stadt Nürnberg hatte eine Feuerwerksverbotszone eingerichtet, die um den Jakobsplatz und den Bereich „Hinter den Fleischbänken“ erweitert wurde. Die Polizei zeigte eine hohe Präsenz in der Innenstadt, um die Sicherheit während der Silvesterfeierlichkeiten zu gewährleisten. Die gut besuchte Burgfreiung musste nicht geschlossen werden. Größere Vorfälle blieben aus, und die Lage wurde bis auf kleinere Zwischenfälle, die schnell unter Kontrolle gebracht wurden, als ruhig eingeschätzt.

Zahlreiche Brände in Mittelfranken

Brände hielten die Polizei im restlichen Mittelfranken auf Trab. In Petersaurach brannte eine Scheune vollständig nieder, drei Personen wurden leicht verletzt. Die Hauptstraße war für mehrere Stunden gesperrt. In Ansbach stand ein Mehrfamilienhaus in der Herbartstraße in Vollbrand. Vier Bewohner wurden medizinisch versorgt, das Gebäude ist derzeit unbewohnbar. Mülltonnenbrände in Lauf an der Pegnitz und Altdorf führten ebenfalls zu Sachschäden.

Polizeieinsatz in Erlangen

Am Erlanger Schlossplatz nahm die Polizei einen 27-jährigen Iraker in Gewahrsam, der Feuerwerksraketen aus einer Personengruppe heraus abfeuerte. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Insgesamt verlief die Nacht in Mittelfranken abgesehen von diesen Einsätzen ruhig. Das Polizeipräsidium Mittelfranken zieht trotz des hohen Einsatzaufkommens eine positive Bilanz und wünscht ein gutes Jahr 2026.

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Alfred Ingerl
Alfred Ingerl
Alfred Ingerl ist freier Redakteur aus dem Bereich Blaulicht für Augsburg, Bayerisch-Schwaben und Bayern.

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