Polizeiaktion gegen rechte Szene im Raum Augsburg

Die Kriminalpolizeiinspektion (Z) Schwaben Nord hat heute in den frühen Morgenstunden vier Durchsuchungen im Stadtgebiet Augsburg und zwei im Landkreis Augsburg durchgeführt. Polizei

Hierbei konnten insgesamt sechs Tatverdächtige angetroffen werden. Den Männer wird vorgeworfen Tatbestände der Volksverhetzung (§ 130 StGB) und Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen (§ 86 a StGB) verwirklicht zu haben.
Vier Tatverdächtigte sind zwischen 27 und 65 Jahre alt. Sie sollen innerhalb einer bestehenden WhatsApp-Gruppe strafrechtlich relevante Inhalte versandt haben.

Ein weiterer 24 Jähriger wird verdächtigt innerhalb einer Studentengruppe, bestehend aus über 100 Personen, strafrelevante Inhalte gepostet zu haben.

Bei einem 35 jährigen Mann wurde im Zusammenhang mit dem Verdacht des Handelns mit strafrechtlich relevanten, indizierten Tonträgern, sog. Rechtsrock-CD`s, durchsucht.

Bei den Durchsuchungsmaßnahmen kam es zu umfangreichen Sicherstellungen von

  • Mobiltelefonen
  • mehr als 2000 Rechtsrock Musikdatenträgern
  • zahlreiche NS-Devotionalien (Fahnen, Armbinden, Banner etc.) sowie
  • Munitionsbestandteile

Zusätzlich wurden eine im Rahmen des Erbrechtes nicht registrierte Sammlerwaffe sowie PTB-Waffen und dazugehörige Munition aufgefunden.

Insgesamt kann der Tatverdacht unter anderem durch die Sicherstellung der Gegenstände mit Bezug zum Dritten Reich untermauert werden.

Die Kriminalpolizeiinspektion (Z) Schwaben Nord führt die Ermittlungen im Zusammenhang mit den drei genannten Fallkomplexen fort.

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