Polizeibericht Augsburg und Region vom 02.07.2021

Monheim – Unfallgeschehen

Am 01.07.2021, um 15:10 Uhr, befuhr ein 21-jähriger Sprinterfahrer aus Sachsen die Bundesstraße 2 in Richtung Norden. Auf Höhe Monheim kam der Mann offenbar aufgrund eines Sekundenschlafs nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte bei voller Geschwindigkeit gegen einen entgegenkommenden Sattelzug. Der 21-Jährige wachte erst beim Aufprall wieder auf und kam mit seinem völlig deformierten Transporter auf der rechten Fahrspur der Bundesstraße zum Liegen. Der Lkw-Fahrer leistete zusammen mit dem Beifahrer des Unfallwagens sofort erste Hilfe bei dem Verursacher. Dieser erlitt schwere Verletzungen, unter anderem am Kopf und einen offenen Bruch des linken Arms. Er wurde per Rettungshubschrauber in das Klinikum Ingolstadt geflogen. Sowohl der 40-Tonner als auch der Sprinter waren nach der heftigen Kollision nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mindestens 30.000 Euro. Die Bundestraße 2 war zwischen Monheim Süd und Monheim Nord für 2 ½ Stunden in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen mit Rückstauungen. Die Feuerwehr Monheim war mit 30 Einsatzkräften vor Ort. Seitens der Polizei wurde Strafanzeige gegen den 21-Jährigen wegen Verdachts auf Gefährdung des Straßenverkehrs infolge geistiger oder körperlicher Mängel erstattet.



Buchdorf – Zwei Autos überschlagen sich innerorts
Ein in der Folge durchaus kurioser Unfall zwischen zwei Fahrzeugen mit Augsburger Zulassung ereignete sich am 01.07.2021 um 17:33 Uhr, im Gewerbegebiet Buchdorf. Eine 68-jährige Kleinwagenfahrerin wollte im Industriering wenden und übersah hierbei einen auf der vorfahrtsberechtigten Anton-Jaumann-Straße herannahenden SUV, den eine 42-Jährige steuerte. Es folgte ein Zusammenprall mit hoher Geschwindigkeit, in dessen Folge beide Wägen jeweils auf das Dach geschleudert wurden. Beide Frauen konnten sich selbst aus ihren völlig demolierten Fahrzeugen befreien. An dem Geländewagen entstand ein geschätzter Sachschaden von ca. 30.000 Euro, an dem Kleinwagen ein wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro. Die unfallverursachende Seniorin kam per Rettungswagen in die Donau-Ries-Klinik zur medizinischen Versorgung. Ihre Unfallgegnerin blieb den eigenen Angaben zufolge vollständig unverletzt.
 
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