Polizeibericht Augsburg und Region vom 10.05.2021

Rain – Trunkenheitsfahrt konnte verhindert werden
Polizeibeamte der Polizeiinspektion Rain konnten am Sonntagmittag eine Trunkenheitsfahrt verhindern. Ein 38-jähriger Osteuropäer wollte gegen 12:45 Uhr im Salbeiweg in seinen Lkw einsteigen. Bevor er jedoch ins Führerhaus einsteigen konnte, stürzte er rückwärts vom Lkw herunter. Dabei zog er sich glücklicherweise nur leichte Abschürfungen zu. Im Rahmen der anschließenden Kontrolle stellten die Beamten fest, dass der Fahrer offensichtlich volltrunken war. Seine Sprache war stark verwaschen und er konnte sich kaum auf den Beinen halten. Ein freiwilliger Alkoholtest war aufgrund des starken Alkoholkonsums nicht mehr möglich. Unter diesen Umständen wurde gegen die Person ein Schutzgewahrsam angeordnet. Bevor die Maßnahme durchgesetzt werden konnte, musste wegen des Sturzes noch eine Haftfähigkeitsprüfung im Krankenhaus Donauwörth durchgeführt werden. Mit dieser Maßnahme war der Lkw-Fahrer nicht einverstanden. Auf dem Weg in die Donau-Ries Klinik leistete er erheblichen Widerstand und beleidigte die Beamten. Nach Bestätigung der Haftfähigkeit durch einen Arzt wurde die Person in den Arrest nach Augsburg gebracht.

 

Merching – Verkehrsunfall
Am Sonntag, den 09.05.2021, ereignete sich gegen 10:15 Uhr auf der Staatsstraße 2380 auf Höhe des Mandichosees ein Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Motorrad. Ein 58-jähriger Motorradfahrer fuhr mit seinem Krad der Marke BMW auf der Staatsstraße nach Mering. Eine 76-jährige Fiat-Fahrerin befuhr die Staatsstraße in westlicher Richtung und bog auf Höhe des Mandichosees nach links in Richtung See ein. Dabei übersah sie den entgegenkommenden Motorradfahrer. Nach Zeugenaussagen konnte der Kradfahrer aufgrund seiner angepassten Geschwindigkeit noch bremsen, aber einen Zusammenstoß nicht vermeiden. Der 58-Jährige wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus Bobingen verbracht. Die 76-Jährige blieb unverletzt. Der angeforderte und vor Ort befindliche Rettungshubschrauber wurde nicht benötigt. Der Pkw und das Krad mussten abgeschleppt werden. Es entstand insgesamt ein Sachschaden in Höhe von circa 9.000 Euro.
 

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