Innenstadt –  Rechtsradikale Parolen geäußert

Am 13.06.2019, gegen 09:50 Uhr, sprachen Passanten einen Polizeibeamten, der zu diesem Zeitpunkt Fußstreife in der Fußgängerzone lief, an und machten ihn auf einen 54-jährigen Mann aufmerksam. Dieser hatte zuvor in der Bgm.-Fischer-Straße Passanten angepöbelt und deutlich verbotene rechtsradikale Parolen geäußert. Der Beschuldigte konnte wenige Minuten später in der Fuggerstraße angetroffen werden. Die Polizei ermittelt gegen den 54-Jährigen wegen des Verdachts des Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

Zeugen werden gebeten, sich mit der PI Augsburg Mitte unter der Telefonnummer 0821/3232110 in Verbindung zu setzen.

Innenstadt –Unfallhergang erfunden

Am 13.06.2019 kam in den Abendstunden ein 24-jähriger Toyota-Fahrer zur PI Augsburg Mitte, um eine Unfallflucht anzuzeigen. Der Mann gab an, gegen 19:00 Uhr auf der Autobahn A6 in der Nähe von Amberg von einem unbekannten Pkw geschnitten worden zu sein und daraufhin die Mittelleitplanke gerammt zu haben. Der Toyota wies bei der Unfallaufnahme massive Schäden auf, die allerdings laut Einschätzung der Polizeibeamten mit dem angeblichen Unfallhergang nicht in Einklang zu bringen waren. Damit konfrontiert gab der 24-Jährige zu, den Unfall selbstverschuldet verursacht zu haben, da er am Steuer des Fahrzeugs eingeschlafen sei. Auch der Unfallort war falsch benannt – dieser lag nämlich in Tschechien. Da es sich bei dem Toyota um ein Mietfahrzeug handelte versuchte der Mann nachträglich mit dem erfundenen Unfallhergang eine polizeiliche Bestätigung für die Versicherung zu erhalten. Diese wird er nun auch bekommen: Gegen ihn wird nun u.a. wegen des Anfangsverdachts des Vortäuschens einer Straftat ermittelt. Der Schaden am Pkw beläuft sich auf etwa 10.000 EUR.