Manipuliertes E-Bike / betrunkener E-Scooter-Fahrer / ohne Führerschein unterwegs

Innenstadt – Am vergangenen Mittwoch (14.08.2019) gegen 21.00 Uhr fiel einer Polizeistreife ein Mann auf einem E-Bike auf dem Radweg der Friedberger Straße auf, der deutlich schneller unterwegs war als gesetzlich erlaubt und dabei mehr als 35 km/h fuhr. Bei der anschließenden Kontrolle wurde festgestellt, dass das E-Bike mittels einem externen Geschwindigkeits-Sensor manipuliert wurde. Da zudem ein Alkoholgeruch bei dem 32-jährigen E-Biker auffiel, wurde ein Alkoholtest mit einem Wert von über einem Promille durchgeführt. Der Mann verfügt aktuell auch über keinerlei Fahrerlaubnisse oder Prüfbescheinigungen. Sein Fahrrad wurde zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt. Gegen ihn wird nun wegen aller im Raum stehender verkehrsrechtlicher Verstöße ermittelt.

Herrenbachviertel – Am gleichen Tag, gegen 21.20 Uhr wurde ein 25-Jähriger, der mit einem gemieteten E-Roller unterwegs war in der Schäfflerbachstraße kontrolliert. Hierbei ergab ein freiwillig durchgeführter Alkoholtest einen Wert von knapp 1, 1 Promille, was nun ebenfalls eine Anzeige nach dem Straßenverkehrsgesetz, das auch bei E-Scootern gilt, zur Folge hat.

Oberhausen – Am gestrigen Feiertag (15.08.2019) gegen 18.45 Uhr, war ein 21-Jähriger mit seinem Kleinkraftrad (Roller) mit etwa 50 km/h auf dem Holzweg unterwegs, weshalb er anschließend kontrolliert wurde. Hierbei gab er unmittelbar an, über keinen Führerschein mehr zu verfügen. Eine Überprüfung ergab, dass seine Fahrerlaubnis bereits seit Anfang des Jahres 2019 nicht mehr gültig ist. Der Roller wurde daraufhin verkehrssicher abgestellt und der Schlüssel einem zufällig an der Kontrollstelle vorbei kommenden Freund auf Wunsch des 21-Jährigen übergeben. Der junge Mann wird nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis angezeigt.

Innenstadt – Rettungsdienst angegangen und Widerstand geleistet

Im Rahmen einer Anzeigenaufnahme bei einer Diskothek in der Riedingerstraße fiel gestern (15.08.2019) ein 22-Jähriger besonders negativ auf, der sich gegen 03.00 Uhr Zutritt in einem Rettungswagen verschaffen wollte, wo gerade eine andere Person behandelt wurde. Hierzu ging er auf eine Sanitäterin los, wobei er von anwesenden Polizeibeamten überwältigt und zu Boden gebracht werden konnte. Bei dem anschließenden Gerangel leistete der 22-Jährige massiv Widerstand, versuchte die Beamten zu treten, führte Kopfstöße in deren Richtung aus und spuckte nach diesen. Erst durch den Einsatz von Pfefferspray konnte der Tobende unter Kontrolle gebracht und anschließend in den Polizeiarrest eingeliefert werden. Er wird nun wegen aller im Raum stehender Delikte (insbesondere der Widerstandshandlungen und des tätlichen Angriffs) angezeigt.