Polizeibericht Augsburg und Region vom 19.12.2018

Region

BAB A8 /AS Neusäß / FR München – Unfallursache Übermüdung?

Gestern (18.12.2018) gegen 16.10 Uhr, fuhr ein Sprinterfahrer (S1) auf dem mittleren der drei Fahrstreifen und überholte dabei gerade ein Fahrzeug, als plötzlich ein anderer Sprinterfahrer (S2) von hinten mit quietschenden Reifen auf die beiden Autos aufschloss. Dabei prallte der 43-Jährige Sprinterfahrer (S2) gegen den vorausfahrenden Sprinter (S1), dessen Auto stellte sich quer, kippte auf die rechte Fahrzeugseite und prallte in die Mittelschutzwand. Anschließend kam der auf der Seite liegende Sprinter (S1) quer zur Fahrbahn auf dem linken und mittleren Fahrstreifen zum Stillstand. Der unfallverur-sachende Sprinter (S2) hingegen drehte sich und schlitterte rückwärts nach rechts von der Fahrbahn in den Straßengraben. Bei dem Aufprall wurden beide Sprinterfahrer leicht verletzt und kamen zur vorsorglichen Untersuchung mit dem Rettungsdienst ins Klinikum. Noch an der Unfallstelle äußerte der 43-jährige Unfallverursacher gegenüber den Rettungskräften, dass er wohl eingeschlafen sei.

Beide Sprinter mussten im Anschluss geborgen und abgeschleppt werden, zudem landete ein zunächst vorsorglich angeforderter Rettungshubschrauber, der dann aber nicht mehr zum Einsatz kam. Insgesamt war die Autobahn in Richtung München deswegen für mehr als 1, 5 Stunden voll gesperrt, teilweise wurde der Verkehr über den Standstreifen umgeleitet.

Wertingen / Buttenwiesen / Unterthürheim – Polizeieinsatz führt offenbar zu Irritationen

Am vergangenen Wochenende überprüfte die Kripo Dillingen im Bereich Wertingen und Untertürheim mehrere Bereiche in Bezug auf mögliche im Raum stehende Einbrüche. Der Kripo Dillingen lagen vage Erkenntnisse vor, dass es in diesem Gebiet evtl. zu Einbrüchen gekommen ist, bzw. Eigentumsdelikte bevor stehen könnten. Deswegen war die Polizei, die diesen Hinweisen nachgehen musste, sowohl in der Nacht von Freitag auf Samstag wie auch am folgenden Montag verstärkt, sowohl mit zivilen aber auch uniformierten Kräften vorsorglich präsent. Die vorliegenden Hinweise haben sich bislang jedoch nicht bestätigt. Gerade eine nochmalige zusätzliche Überprüfung am Montag, bei der auch zwei Diensthundeführer mit ihren Polizeihunden eingesetzt waren ergab, dass bislang polizeilich keine Straftaten festgestellt werden konnten. Im Zuge dieser Ermittlungen wurden vorsorglich auch mehrere Anwohner zu evtl. gemachten verdächtigen Wahrnehmungen befragt, was im Nachgang möglicherweise aber auch zur Beunruhigung von einigen Anwohner beigetragen hat.

Hier kann die Polizei aber nun Entwarnung geben, auch wenn taktische Maßnahmen weder in diesem Fall, noch generell bei derartigen Einsätzen nicht immer genannt werden können.