Polizeibericht Augsburg und Region vom 24.03.2020

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Symbolbild
 
Oberhausen – Mutwillige Beschädigung mit fliegendem „Aschenbecher“
Gestern (23.03.2020) gegen 15.00 Uhr teilte der Besitzter eines in der Flurstraße geparkten weißen Mercedes bei der Polizei mit, dass sein Auto soeben beschädigt wurde. Vor Ort stellte die Streifenbesatzung dann fest, dass ein Einmachglas mit Zigarettenüberresten und Wasser auf die Scheibe des Fahrzeuges geworfen wurde. Dabei ist die Windschutzscheibe gesplittert und der Inhalt des Gefäßes wurde über das Auto und die Straße verteilt. Der Sachschaden dürfte sich auf einen oberen dreistelligen Eurobetrag belaufen. Hinweise bitte an die PI Augsburg 5 unter 0821/323 2510.



Kurioses trotz(t) Corona
 
—(Aus datenschutzrechtlich gebotenen Gründen, insbesondere der Nichtidentifizierbarkeit der Betroffenen, beschränken wir uns hier auf die reine Sachverhaltsschilderung, ohne konkrete Örtlichkeiten zu nennen, oder weiter ins Detail zu gehen).—

Hochfeld – Ein 76-jähriger Rentner meldete der Polizei gestern drei Personen, die sich bei ihm in der Wohnung aufhalten, auf seinem Sofa sitzen und „schweigen wie ein Grab“. Bei Eintreffen der Polizeistreife verhielt sich der Senior dann entsprechend auffällig und bei einer anschließenden Wohnungsnachschau zeigte er den Beamten schließlich die „schweigenden“ Personen: Hierbei handelte es sich um Kleiderständer mit entsprechenden Kleidungsstücken darauf. Nach einem aufklärenden Gespräch mit ihm, zeigte sich der 76-Jährige einsichtig und wollte von sich aus einen psychologischen Dienst in Anspruch nehmen.

Pfersee – Gestern Mittag wurde eine 76-jährige Seniorin von einer Streifenbesatzung zufällig dabei beobachtet, wie diese Reiskörner auf den Gehweg streute, offenbar um damit die Tauben zu füttern. In der Vergangenheit gingen deswegen auch immer wieder Beschwerden über die Hinterlassenschaften der Tauben bei der zuständigen Polizeiinspektion ein. Gemäß einer entsprechenden Satzung ist das Füttern von Tauben auf öffentlichen Plätzen jedoch verboten und auch bußgeldbewehrt. Auch hier folgte ein klärendes Gespräch mit der uneinsichtigen Rentnerin hinsichtlich ihres Verhaltens und der drohenden Konsequenzen bei erneuter Zuwiderhandlung. Eine Ordnungsanzeige wird – in diesem Fall nicht zum ersten Mal – vorgelegt.