Polizeibericht Augsburg vom 14.07.2019

Fazit zur 4. Augsburger Radlnacht
Die 4. Augsburger Radlnacht fand am 13.07.2019 von 19:00 Uhr bis 22:30 Uhr mit knapp 4.000 Teilnehmern statt.
Die Verkehrspolizei Augsburg war ab 11:00 Uhr bereits im Dienst, um die Strecke und die mobilen Haltverbote zu überprüft.Insgesamt wurden 63 Fahrzeuge in Haltverboten festgestellt, davon konnten 57 Fahrer/ Halter telefonisch erreicht werden. Der Abschleppdienst musst lediglich 6 Mal gerufen werden.
Um 19.00 Uhr begann das Rahmenprogramm der Stadt Augsburg und um 21.00 Uhr startete der Radlkorso planmäßig von der Maximilianstraße aus. Das Schlussfahrzeug setzte sich dann um 21:21 Uhr in Bewegung.
Der Veranstalter meldete eine Teilnehmerzahl von 4.000 Radlern und eine Korsolänge von 7 km.
In der Gesamtschau verlief die 4. Augsburger Radlnacht reibungslos und ohne größere Vorkommnisse
Während der Veranstaltung kam es zu 5 Einsätzen des Sanitätsdienstes auf Grund hilfsbedürftiger Veranstaltungsteilnehmer. Ein verletztes Kind wurde von den Eltern selbst zur Kinderklinik gebracht, alle übrigen Verletzungen konnten ambulant behandelt werden.

Mehrere Trunkenheitsdelikte im Verkehr
Innenstadt – Am Freitag (12.07.2019), gegen 18:10 Uhr, wurden Zeugen in der Theodor- Wiedemann-Straße auf einen Ford Transit aufmerksam, der Schlangenlinien fuhr. Er überquerte eine rote Ampel und fuhr im Anschluss gegen den Randstein. Die Zeugen riefen daraufhin die Polizei und nahmen dem 39-jährigen offensichtlich alkoholisierten Fahrer den Autoschlüssel ab.
Beim Eintreffen der Polizei schwankte der Mann stark und konnte kaum noch auf seinen Beinen stehen. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,3 Promille.
Aus diesem Grund wurde auf der Dienststelle eine Blutentnahme durchgeführt und Führerschein und Fahrzeugschlüssel sichergestellt.
Bei Beendigung der polizeilichen Maßnahmen, war der 39-Jährige fit genug, um die Dienststelle eigenständig zu verlassen. Ihn erwartet nun eine Anzeige wegen Trunkenheit im Verkehr infolge Alkohols.
Universitätsviertel – Am Samstag (13.07.2019), gegen 01:10 Uhr, konnte ein aufmerksamer Zeuge in der Hermann-Köhl-Straße beobachten, wie eine 20-Jährige ihr Fahrzeug ausparkte und anschließend im Kreisverkehr gegen einen geparkten Pkw fuhr.
Der Zeuge sprach die Autofahrerin daraufhin an, diese stieg aus, konnte keine Beschädigungen an den Fahrzeugen feststellen und fuhr davon. Allerdings notierte sich der Zeuge das Kennzeichen der 20-Jährigen und rief die Polizei.Die junge Frau konnte von der Polizei an ihrer Wohnanschrift angetroffen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von mehr als 1,6 Promille. Deshalb wurde eine Blutentnahme auf der Dienststelle durchgeführt und der Führerschein der 20-Jährigen sichergestellt.

Innenstadt – Am Samstag (13.07.2019), gegen 02:00 Uhr, befuhr ein 41-Jähriger die Donauwörther Straße stadteinwärts. Hinter ihm befanden sich zwei Zeugen, die beobachteten, wie der 41-Jährige zunächst die Ampel an der Ulmer Straße bei Rotlicht überfuhr und dann in die Langenmantelstraße einfuhr, obwohl diese zu diesem Zeitpunkt nicht in südliche Richtung befahren werden darf. Am Klinkerberg verlor der Fahrer dann offensichtlich die Kontrolle über sein Fahrzeug, kollidierte hier mit einem geparkten Pkw und schob diesen auf weitere geparkte Fahrzeuge.
Die Zeugen, die den Pkw zunächst aus den Augen verloren hatten, stellten hier den 41-Jährigen in seinem verunfallten Wagen fest. Beim Eintreffen der Polizei war der Mann uneinsichtig und aggressiv. Er musste gefesselt werden, wobei er sich massiv wehrte.
Ein Alkoholtest ergab vor Ort einen Wert von mehr als 2,5 Promille, weshalb der Beschuldigte zu einer Blutentnahme auf die Dienststelle gebracht wurde. Sein Führerschein und die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Das Fahrzeug des 41-Jährigen und ein weiterer Pkw wurden so schwer beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten.

Lechhausen –Nach Unfall werden Zeugen gesucht
Am Freitag (12.07.2019), gegen 13:30 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Wartenburger Straße/ Ecke Waterloostraße.
Da beide Unfallbeteiligte hierzu völlig unterschiedliche Angaben machen, sucht die Polizei dringend Zeugen. Es kam hier zum Zusammenstoß zwischen einem Taxi und einen schwarzen VW Polo.
Wer zum angegebenen Zeitpunkt den Unfallhergang beobachtet hat, wird gebeten, sich bei der PI Augsburg Ost unter 0821/323-2310 zu melden.

Lechhausen –Tasche in Supermarkt geraubt
Am Samstagmorgen (13.07.2019), gegen 09:10 Uhr, rempelte ein 26-Jähriger eine 88-Jährige in einem Supermarkt in der Meraner Straße an und entwendete dabei ihre Tragetasche, die am Einkaufswagen hing. Eine Zeugin konnte den Vorfall beobachten. Der Beschuldigte verließ das Geschäft durch den Ausgang, hierbei wurde er von einer Mitarbeiterin angesprochen und schließlich durch zwei weitere Mitarbeiter verfolgt und gestellt.
Beim Eintreffen der Polizei stritt der 26-Jährige alles ab, er hatte jedoch die entwendete Tasche dabei.
Auf der Dienststelle gab der Beschuldigte an, unter Diabetes zu leiden, weshalb ein Rettungswagen auf die Dienststelle gerufen wurde. Da sein Blutzuckerwert zu hoch war, wurde er ins Krankenhaus nach Friedberg gebracht. Als er hier auch noch seine Drogensucht ansprach, wurde er auf die Intensivstation ins Krankenhaus Schwabmünchen verlegt, wo er mehrere Tage stationär verbringen muss. Eine anschließende Vorführung wurde durch die Staatsanwaltschaft angeordnet.Bei einer anschließenden Zeugenvernehmung stellte sich heraus, dass der Beschuldigte bereits zuvor versucht hatte, im Supermarkt einen Geldbeutel zu entwenden. Dies gelang ihm jedoch nicht, da er von der Geschädigten ertappt wurde.
Diese bislang unbekannte Geschädigte wird nun als Zeugin gesucht. Sie wird gebeten, sich bei der PI Augsburg Ost unter der Tel. 0821/323-2310 zu melden.

Innenstadt –Sperrmüll entsorgt – Cannabis gefunden
Gegen 06:25 Uhr am Sonntagmorgen (14.07.2019), konnte eine Streife beobachten, wie ein 22-Jähriger in der Katharinengasse Sperrmüll auf die Straße warf. Bei der anschließenden Kontrolle konnte eine kleine Menge Cannabis beim Beschuldigten aufgefunden werden.
Der betrunkene 22-Jährige zeigte sich sehr aggressiv gegenüber den Polizeibeamten. Auf der Dienststelle sträubte er sich körperlich vehement gegen eine Durchsuchung. Da er mehrmals mit den Füßen nach den Beamten trat und diese beleidigte, sollte er gefesselt werden.
Auch hier schlug er mehrmals nach den Beamten und beleidigte diese. Eine Blutentnahme, sowie eine Wohnungsdurchsuchung wurden richterlich angeordnet und konnten ohne weitere Vorkommnisse durchgeführt werden.
Den Mann erwarten nun mehrere Anzeigen, unter anderem wegen Tätlichen Angriffs auf Polizeibeamte, Beleidigung und einem Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz.

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