Polizeibericht Augsburg vom 15.11.2020

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Symbolbild

Innenstadt – Ladendieb festgenommen

In einem Kaufhaus in der Bürgermeister-Fischer-Straße wurde am Freitag gegen 14.45 Uhr ein 30-Jähriger bei einem Diebstahl beobachtet. Beim Verlassen des Geschäfts wurde dieser vom Ladendetektiv angesprochen. Daraufhin schubste der 30-Jährige den Mitarbeiter weg und floh. Die zwischenzeitlich alarmierte Polizeistreife konnte den Täter nach kurzer Verfolgung festnehmen. Dagegen wehrte sich der Ladendieb und musste schließlich gefesselt werden. Bei der anschließenden Durchsuchung wurden Waren im Gesamtwert von mehr als 700 Euro aufgefunden. Einige dieser Gegenstände wurden offenbar von einem weiteren Geschäft entwendet und wurden sichergestellt. Gegen den Mann wird nun wegen räuberischen Diebstahls, Körperverletzung zum Nachteil des Ladendetektivs und Widerstand gegen Polizeibeamte ermittelt.

Unter Alkoholeinfluss Unfall verursacht und geflüchtet

In gleich zwei Fällen verursachten Pkw-Fahrer Verkehrsunfälle und flüchteten daraufhin. Jeweils war Alkohol im Spiel. Die Verursacher wurden aber schnell mit Hilfe aufmerksamer Zeugen durch die Polizei ermittelt.
Innenstadt – Am Freitag gegen 19.45 Uhr beobachtete ein Zeuge einen Unfall in der Perzheimer Straße. Ein Land Rover touchierte dabei einen geparkten VW und fuhr ohne Anzuhalten weiter. Umgehend wurde die Polizei über den Vorfall informiert. Als die Polizeistreife am Unfallort eintraf, fiel den Beamten der beschriebene Land Rover auf, als dieser erneut am Unfallort vorbeifuhr. Der Pkw konnte kurz darauf angehalten werden. Der Fahrer gab schlüssig an, soeben von seinem jetzigen Beifahrer abgeholt worden zu sein. Sein 64jähriger Beifahrer räumte schließlich ein, kurz zuvor den Unfall als Fahrer verursacht zu haben. Im Anschluss holte er den jetzigen Fahrer ab und setzte sich auf den Beifahrersitz. Ein Atemalkoholtest beim 64-Jährigen ergab einen Wert von gut 1,1 Promille. Eine Blutentnahme folgte im Klinikum. An die Rolle des Beifahrers muss sich der Mann ab sofort gewöhnen, denn sein Führerschein wurde ebenfalls beschlagnahmt. Gegen ihn wird nun wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und unerlaubtem Entfernens vom Unfallort ermittelt.

Kriegshaber – Am Sonntag gegen 3.00 Uhr wurde eine Anwohnerin in der Ulmer Straße durch einen lauten Knall geweckt. Beim Blick aus dem Fenster konnte sie einen erheblich beschädigten Pkw erkennen, der dort geparkt wurde. Durch den Aufprall wurde dieser offenbar von einer Parkbucht auf den Gehweg geschoben. Das Auto des vermeintlichen Unfallverursachers war ebenfalls noch vor Ort, fuhr aber soeben Richtung Langenmantelstraße davon. Die Frau verständigte sofort die Polizei. Auf Grund der Beschreibung konnte der Unfallverursacher und sein Auto kurz darauf ermittelt werden. Der 29-Jährige wurde in seiner Wohnung angetroffen und wies einen Atemalkoholwert von mehr als einem Promille auf. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme im Klinikum durchgeführt. Der 29-Jährige muss nun mit einer Anzeige wegen Gefährdung des Straßenverkehrs infolge Alkohol und unerlaubten Entfernens vom Unfallort rechnen. Der Gesamtsachschaden wird derzeit von 17.000 Euro geschätzt.

Senioren lassen sich nicht beirren

Hochzoll – Am Freitag erhielt ein 74-Jähriger einen ungewöhnlichen Anruf. Es meldete sich nämlich eine Bandansage. Die angebliche Vollstreckungsbehörde schilderte dabei, dass ein Pfändungsbescheid vorliege. Der Rentner könne sich entscheiden, ob er die Angelegenheit außergerichtlich klären möchte. In diesem Fall solle er die „1“ auf seinem Telefon drücken. Der pensionierte Polizist ahnte, dass er durch Drücken der Taste eventuell auf eine kostenpflichtige Rufnummer gelangen könnte und legte sofort auf.
Göggingen – Auch eine Rentnerin aus Augsburg ließ sich bereits am Freitag nicht überlisten. Bei der 83-Jährigen rief ein angeblicher Kriminalbeamter an und teilte dabei mit, dass ihre Wertgegenstände auf Grund eines flüchtigen Einbrechers in Gefahr seien. Da die Rentnerin Bedenken über die Glaubwürdigkeit des Anrufs äußerte, sollte sie während dem Gespräch die 110 wählen. Als die Seniorin die 110 während dem laufenden Gespräch wählte, meldete sich eine weitere Person und versuchte ihr glaubhaft zu machen, von der Polizei zu sein. Nun handelte die Frau richtig: sie beendete das Gespräch und gab dabei an, sich selber zur Polizeiinspektion zu begeben, um die Sache zu klären. Die Täter ließen nicht locker und riefen erneut bei der Seniorin an, die aber fortan das Gespräch sofort abbrach.
Die Polizei weist weiterhin darauf hin, verdächtige Gespräche sofort zu beenden, ohne dabei persönliche Angaben zu sich, seiner Wohnsituation oder seinem Vermögen zu machen. Bei Zweifel wenden Sie sich bitte direkt an eine Polizeidienststelle oder rufen Sie direkt beim Notruf 110 an.
Mehr Infos zum richtigen Verhalten erhalten Sie unter: www.polizei-beratung.de

Innenstadt – Schwindel und Rauschgiftkonsum fliegen auf

Auf Grund seiner Fahrweise machte ein Pkw-Fahrer am Samstag gegen 6.20 Uhr auf sich aufmerksam. Eine Polizeistreife bemerkte sein Fahrzeug auf Höhe Mittlerer Graben, als es in Schlangenlinien unterwegs war und dabei mehrmals auf die Gegenfahrbahn geriet. Glücklicherweise war kein Gegenverkehr unterwegs und es kam zu keinen gefährlichen Situationen. In der Stadtbachstraße konnte der Audi schließlich angehalten und einer Kontrolle unterzogen werden. Der Fahrer war sichtlich nervös und gab an, seinen Geldbeutel samt Führerschein am Vortag verloren zu haben. Er konnte sich nicht ausweisen und nannte lediglich mündlich seine Personalien. Da die Schilderung unglaubwürdig schien, musste der Mann die Beamten zur Inspektion begleiten. Dort stellte sich heraus, dass der 44-Jährige sich als dessen Bruder ausgab. Im Gegensatz zu ihm war er selber nämlich nicht in Besitz der notwendigen Fahrerlaubnis. Aber damit nicht genug, denn dem Mann war nicht nur sein Schwindel, sondern auch Anzeichen von Rauschgiftkonsum anzumerken. Ein Schnelltest bestätigte den Eindruck und war gleich auf mehrere Substanzen positiv. Aus diesem Grund wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Der Fahrzeugschlüssel wurde sichergestellt und dem Fahrzeughalter übergeben. Der 44-Jährige muss sich nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, Trunkenheit im Verkehr infolge berauschender Mittel und falscher Namensangabe verantworten.

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