polizeiFahrraddieb gestellt – Geschädigter gesucht

Innenstadt

Am gestrigen Morgen um 05.50 Uhr war ein 23-jähriger Augsburger mit einem für ihn eher ungeeigneten Gefährt unterwegs. Beamte hielten den Mann in der Maximilianstraße auf, da er mit einem Kinderfahrrad auf dem Gehweg fuhr. Bei der Kontrolle stellte sich schnell heraus, dass der junge Mann das Zweirad kurz zuvor für seinen Heimweg entwendet hat. Lieber unkommod mit dem Rad als bequem zu Fuß, war wohl hier der gedankliche Hintergrund. Nun hat die Polizei einen geständigen Fahrraddieb, der Geschädigte hierzu fehlt allerdings.

Der Besitzer des schwarzen Kinderfahrrades der Marke Pegasus Leo Fun wird gebeten sich bei der PI Augsburg Mitte unter 0821/323 2110 zu melden.

„Schnitzeljagd“ zur Unfallflüchtigen

Lechhausen

Im Rahmen der Streifenfahrt  stellten Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Augsburg am Samstag (15.02.), gegen 00:30 Uhr, Kurt-Schumacher-Straße an der Unterführung der Blücherstraße ein total beschädigtes Verkehrszeichen auf der Fahrbahn liegend fest. Aufgrund der allgemeinen Situation war davon auszugehen, dass der Unfall nicht allzu lange her sein konnte. Polizeilich bekannt war die Beschädigung aber nicht.

Von dem beschädigten Verkehrszeichen weg, verlief eine Ölspur auf der Kurt-Schumacher-Straße in stadtauswärtiger Richtung. Dieser folgend konnte 300 m vom Unfallort entfernt auf einem Parkplatz das unfallverursachende Fahrzeug festgestellt werden. Vom Fahrer fehlte jedoch jede Spur. Im Rahmen der Fahndung konnte schließlich die Beschuldigte, eine 53-jährige Frau aus dem Landkreis AichachFriedberg, ausfindig gemacht werden.  Die Frau gab auch unumwunden zu, dass sie die betreffende Fahrzeugführerin war und ihr das Malheur aufgrund der Handhabung des Mobiltelefons passiert sei.

Bei der Frau wurde Alkoholgeruch festgestellt. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab über 2 Stunden nach Unfall einen Wert von knapp über 1 Promille, was laut Angaben von der „Flüchtigen“ auf den Konsum von Alkohol nach der Fahrt zurückzuführen wäre.

Dennoch musste sie eine Blutprobe abgeben und ihr Führerschein wurde sichergestellt.

Der Schaden am Verkehrszeichen beträgt 2500.- Euro.

Einbrüche im Stadtgebiet

Innenstadt

Eine Metzgerei am Lauterlech war in der Nacht von Freitag, 14.02., 18.00 Uhr bis Samstag, 15.02., 07.00 Uhr Zielobjekt eines Einbrechers. Der Täter verschaffte sich über die Kellerräume Zugang zum Verkaufsbereich der Metzgerei. Dort fand er die Kasse mit dem Wechselgeld. Der Beuteschaden liegt bei ca. 200.- Euro. Der Sachschaden wird auf ca. 100.- Euro geschätzt.

Oberhausen

In der Donauwörther Straße wurde ebenfalls von Freitag auf Samstag Nacht in eine Reinigungsfirma eingebrochen. Die Eingangstüre zu der Reinigung wurde gewaltsam aufgehebelt. Aus dem Verkaufstresen entfernt der Täter die Kasse und bricht diese auf. Zudem entwendet er aus einem Büroschrank die Trinkgeldkasse. Der genaue Diebstahlsschaden konnte noch nicht beziffert werden. Der Sachschaden beläuft sich auf beträchtliche 3000.- Euro.

Lechhausen

Gleich in zwei Firmen wurde vergangene Freitag Nacht in der Aindlinger Straße eingebrochen. Die beiden Firmen befinden sich im gleichen Gebäude. Der Täter brach die Türe zu einer Druckerei auf und gelangte so in den Komplex. Die Büroräume wurden nach Bargeld durchsucht. Zwei Verbindungstüren zu einem Großhändler für Floristikbedarf wurden ebenfalls gewaltsam, teilweise brachial geöffnet. Ob ein Diebstahlsschaden entstanden ist konnte nicht geklärt werden. Der Sachschaden liegt bei ca. 1000.- Euro.

In allen Fällen bittet die Kriminalpolizei Augsburg unter 0821/323 3810 um Hinweise.

„Kein Grund zur Aufregung“

Gersthofen

Im Rahmen einer Kontrollaktion fiel den Beamten der Autobahnpolizei Gersthofen am Samstag, den 15.02., um 14.30 Uhr, auf der A 8 ein Lkw auf, dessen Ladung sich deutlich an der Plane abzeichnete. Die Vermutung, dass sich die Ladung verschoben hatte lag nahe. Bei der anschließenden Kontrolle an der Rastanlage Edenbergen zeigte sich eine starke Auswölbung an der rechten Seite. Zu dieser hin neigte der Anhänger auch bedenklich. Der Fahrer, ein 68-jähriger polnischer Staatsbürger beruhigte aber die Beamten, „da er nur Textilien geladen habe und deshalb kein Grund zur Aufregung bestünde“.

Bei der Durchsicht der Ladungspapiere bestätigten sich die Angaben des Lkw-Fahrers aber nur hinsichtlich des Ladegutes. Er hatte tatsächlich Textilien an Bord und zwar knapp 600 Kartons mit einem doch besorgniserregendem Gewicht von 23000 kg.

Bei der Ladungskontrolle öffnete der Kraftfahrer die hintere Ladeklappe. Beim Öffnen kam ihm dann auch schon die Ladung entgegen geflogen. Der Fahrer musste von den Beamten weggezogen werden, um nicht von seiner eigener Ladung verletzt zu werden. Es stellte sich heraus, dass bei dem Transport keinerlei Sicherungsmittel verwendet wurden!

So wollte der Lkw-Fahrer mit seinem Sattelzug von Mühlheim an der Ruhr bis nach Italien in die Nähe von Rom fahren! Die Weiterfahrt wurde aber durch die Beamten der Autobahnpolizei bis zur Herstellung eines verkehrssicheren Zustandes, untersagt. Ein Ersatzfahrzeug mit entsprechenden Sicherungsmitteln wurde deshalb von dem Fahrer nachgeordert.    

Für sein unverantwortliches Handeln musste der Lkw-Fahrer eine Sicherheitsleistung im dreistelligen Bereich hinterlegen.

Quelle: PM der Polizeidirektion Schwaben Nord