Radfahrsicherheit in der Oberpfalz
Die Polizeidienststellen des Polizeipräsidiums Oberpfalz beteiligen sich auch 2025 an der bayernweiten Kampagne zur „Radfahrsicherheit“. Mit einer Kombination aus Kontrollen, Trainings und Informationsangeboten soll die Anzahl der Unfälle reduziert werden, das Bewusstsein für Sicherheit gestärkt und alle Verkehrsteilnehmer zu mehr Rücksichtnahme ermutigt werden.
Schutz verletzlicher Verkehrsteilnehmer
Radfahrerinnen und Radfahrer, unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Motorunterstützung unterwegs sind, gehören zu den gefährdetsten Gruppen im Straßenverkehr. Obwohl die Anzahl der tödlich verunglückten Radfahrenden in ganz Bayern gestiegen ist, konnte in der Oberpfalz 2024 ein erfreulicher Rückgang von acht auf vier Todesopfer verzeichnet werden. Um diesen positiven Trend weiter zu unterstützen, nimmt das Polizeipräsidium Oberpfalz auch in diesem Jahr an der landesweiten Aktion zur „Radfahrsicherheit“ teil.
Kontroll- und Präventionsmaßnahmen
- Normgerechtes Verhalten im Straßenverkehr: Verstöße wie das Halten oder Parken auf Radfahrstreifen und ein zu geringer Überholabstand werden konsequent geahndet und in aufklärenden Gesprächen erläutert.
- Sichtbarkeit rettet Leben: Durch Aktionen zur Beleuchtung, reflektierender Kleidung und verkehrssicherer Fahrradausstattung unterstreicht die Polizei die Bedeutung der Erkennbarkeit als wesentlichen Sicherheitsfaktor.
- Pedelec-Trainings für „Best Ager“: Spezielle Übungseinheiten helfen älteren Radfahrenden, ihre Fähigkeiten auf modernen Elektrofahrrädern zu verbessern.
Am 24. Mai 2025 findet auf dem Macerata-Platz in Weiden von 10 bis 13 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Sicherheit im Radverkehr statt. Besucherinnen und Besucher können an Infoständen Informationen erhalten und sich von Fachleuten beraten lassen. Im Mai lädt außerdem die Polizeiinspektion Neustadt a. d. Waldnaab zu einer Aktion am Bocklradlweg ein, bei der Interessierte Wissenswertes rund um das sichere Radfahren erfahren können.
Ziel der Aktion
Durch gezielte Kontrollen, praxisorientierte Trainings und anschauliche Öffentlichkeitsarbeit möchte die Polizei in der Oberpfalz alle Verkehrsteilnehmer für die besonderen Risiken des Radverkehrs sensibilisieren und eine Kultur der gegenseitigen Rücksichtnahme fördern.


