Porno-Ermittlungsverfahren? | Generalvikar stellt Allgäuer Priester vom Dienst als Pfarrer frei

Die Diözese Augsburg hat einen ihrer Priester freigestellt. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft, wohl wegen des Besitzes von „strafrechtlich relevanten“ Pornografien.

Die Staatsanwaltschaft Kempten hat die Diözese Augsburg am Freitag darüber informiert, dass durch die staatlichen Strafverfolgungsbehörden ein Ermittlungsverfahren gegen einen Priester des Bistums eingeleitet worden ist. Dabei wird dem auf einer Anzeige beruhenden Verdacht auf Besitz „strafrechtlich relevanten digitalen Materials“ (Pornografien) auf dessen privaten Computer nachgegangen.

Wie es die entsprechenden Leitlinien der Deutschen Bischofskonferenz in einem solchen Fall vorsehen, wurde der beschuldigte Priester mit Wirkung vom 27.11.2018 und bis zum Abschluss des staatsanwaltlichen Ermittlungsverfahrens durch den Generalvikar von seinem Dienst als Pfarrer freigestellt. Selbstverständlich gilt bis dahin für den Beschuldigten die Unschuldsvermutung. Mit Blick auf die laufenden Ermittlungen und die Persönlichkeitsrechte des Beschuldigten können zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte erteilt werden.