Positiv-Serie gestoppt – TSV Haunstetten unterliegt Mitkonkurrenten Pforzheim

Die Positiv-Serie der Haunsteter Handballerinnen ist erst einmal gestoppt: nach mäßiger Vorstellung musste man sich beim TB  Pforzheim mit 26:32 (11:14) geschlagen geben und verpasste dadurch die große Chance sich ein kleines Polster auf die Abstiegsränge zu verschaffen.

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Patricia Horner verloren in Pforzheim. | Archivfoto: Dominik Mesch

TSV-Trainer Vornehm übte sofort nach Abpfiff erst einmal Selbstkritik: „Schwache Ansage, falsche Taktik. Die Niederlage geht größtenteils auf meine Kappe.“ Tatsächlich konnten seine Schützlinge die Vorgaben nur selten umsetzen und fanden die gesamte Spielzeit keinerlei Mittel gegen Pforzheims Starduo Kolasinac (14/8) und Versakowa (8), das mehr als zwei Drittel der Pforzheimer Treffer erzielte. Der TSV startete mit dem obligatorischen 1:6 nach sechs Minuten und hatte Glück, dass die Gastgeber bei einem weiteren Versuch hier nicht schon die Enddifferenz stellten. So konnte man sich in Folge etwas annähern (6:8, 10:12), die letzte Konsequenz fehlte allerding durchgängig vorn und hinten. Dennoch war der 11:14-Pausenrückstand plötzlich fast egalisiert (13:14, 32.). Die Gastgeber setzten hier jedoch mit drei Treffern innerhalb von nur 68 Sekunden den Rot-Weißen den vorentscheidenden Stich. Und alles, was der TSV in der Folgezeit probierte, wollte nicht so recht greifen. Über 24:18 und 30:23 steuerte der Turnerbund dem verdienten Sieg entgegen, der auf Haunstetter Seite viele Fragen hinterließ. „Unsere Mittel waren heute äußerst begrenzt. Da hätten andere Konzeptionen vielleicht besser gegriffen. Jetzt heißt es Zähne zusammenbeißen und Defensivarbeit, den nächste Woche beim Tabellenführer in Freiburg kommt eine doppelt starke Angriffsmaschinerie auf uns zu,“ gibt Vornehm als vorrangige Marschroute aus.

TSV: Frey, Schmidt (Tor); Irmler (10/3), Horner (5), Duschner, Knöpfle (je 3), Keßler (2), Niebert, Joerss, Hänsel (je 1), Bohnet, Walter

(hv)