2016: Erdgaspreis bleibt auf niedrigem Niveau stabil, Grundpreis beim Strom und Trinkwasser steigen leicht

Keine Preisänderungen bei Erdgas und beim Strompreis pro Kilowattstunde, leichte Steigerung beim Strom-Grundpreis und beim Trinkwasser – das erwartet die Kunden ab dem 1. Januar 2016. So halten die Stadtwerke den Preis für Erdgas im sechsten Jahr in Folge stabil und auch der Arbeitspreis für Strom bleibt konstant. Steigende Kosten für den Ausbau des Versorgungsnetzes in Deutschland führen jedoch zur Anhebung des Grundpreises. Auch beim Trinkwasser machen sich vor allem Preissteigerungen im Baubereich bemerkbar.

 Foto: Markus Dorfmeister
Foto: Markus Dorfmeister
Keine Veränderung gibt es weiterhin beim Erdgas. „Wir halten den Erdgaspreis seit Jahren auf niedrigem Niveau stabil und damit für die Kunden berechenbar“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Walter Casazza.

Anders beim Strom. „Der Strompreis ist von vielen Faktoren abhängig, die wir gar nicht beeinflussen können“, so Casazza. Knapp 72 Prozent machen mittlerweile die staatlich vorgegebenen Preisanteile beim Strom aus. Über die Hälfte des Strompreises geben Steuern, Abgaben und Umlagen vor. Vor allem die EEG-Umlage, über die die regenerativen Anlagen für die Energiewende bezuschusst werden, steigt 2016 auf ein Rekordniveau, ebenfalls die Offshore-Umlage und die Umlage für Kraft-Wärme-Kopplung.

Strom: Einkaufspreis kompensiert Rekord-Umlagen

Dennoch: „Diese Steigerungen können wir auffangen, weil wir auch die günstigeren Börsen-Einkaufspreise an unsere Kunden weitergeben“, so Casazza. Der Preis für die verbrauchte Kilowattstunde, der sogenannte Arbeitspreis, bleibt deshalb bei den swa auch über den Jahreswechsel hinaus stabil. Damit bleiben die Stadtwerke-Preise im regionalen Vergleich günstig. In der Grundversorgung zahlen die Kunden 26,54 Cent pro verbrauchter Kilowattstunde.

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