Der FC Augsburg empfing heute den Tabellenzweiten RB Leipzig. Es war ein phasenweise recht hitzige und emotionale Partie, die schon im Vorfelf für Emotionen gesorgt hatte. Am Ende trennten sich beide Teams nach einem guten Spiel gerecht 2:2.

Mit einem Sonntagsschuss erzielte Stafylidis den 1:0-Führungstreffer für Augsburg | Foto: Sebastian Pfister

Vor der heutigen Bundesligapartie des FC Augsburg hatte es einiges böses Blut gegeben. Der Verein hatte angekündigt, schärfere Maßnahmen durchzuführen, die Ultras hatten sich dagegen verwehrt. Sie wollten eine seit langem vorbereiteten Choreographie gegen den heutigen Gast aus Leipzig präsentieren. Am Ende war alles heißer gekocht worden, als es schlussendlich gegessen wurde. Es blieb friedlich im Stadion und es konnte sich auf Fußball konzentriert werden. Und dies war auch gut so. Die über 28.000 Zuschauer konnten ein hitziges Flutlichtspiel erleben.

Die Fans des FCA konnten ihre Choreo zeigen | Foto: Sebastian Pfister

Der FC Augsburg der mit den beiden Nachwuchsspielern Danso und Framberger begann, fand gut in die Partie. Für die engagierte Anfangsphase belohnten sie sich dann auch mit dem frühen Führungstreffer. Nach einem Ballverlust von Keita am RB-Strafraum war der Ball zu Stafylidis gekommen. Der griechische Nationalspieler nagelte den Ball für Gulacsi aus rund 30 Metern in die Maschen. Doch lange konnten sich die Augsburger Fans darüber nicht freuen. Keita hatte mit einem öffnenden Pass den Ball zwischen Danso und Framberger hindurch zu Werner. Hitz hatte am Abschluss die Finger dran, doch verhindern konnte er den zu dieser Phase überraschenden Ausgleich nicht (25.). In diesem Stil ging es dann allerdings nicht weiter. Zahlreiche kleine Fouls unterbanden beiderseits den Spielfluss. Als Kacar drei Minuten vor der Pause Sabitzer zwei Meter vor der Strafraumgrenze freistosswürdig gefoult hatte, zeigte der Österreicher eine kleine Flugeinlage. Die Pfeife von Schiedsrichters Ittrich blieb daraufhin stumm. Somit blieb es dabei. Mit einem leistungsgerechten 1:1 ging es in die Pause.