50-Meter-Hallenbad für Augsburg | Vereine wenden sich an die Staatsregierung und den Landtag

Die Schwimmsportvereine aus der Region Augsburg fordern ein „50-Meter-Hallenbad für Augsburg“. Die entprechende Arbeitsgemeinschaft hat sich nun mit ihrem Anliegen an die Bayerische Staatsregierung gerichtet.

Sportminister Herrmann sagte dem Sprecher der ARGE Bernd Zitzelsberger eine wohlwollende Prüfung zu

Siebzehn Vereine aus Augsburg und Umgebung mit fast 20.000 Mitgliedern haben sich zur Arbeitsgemeinschaft „50-Meter-Hallenbad für Augsburg“ zusammengeschlossen und sich mit der Bitte um Unterstützung an Ministerpräsident Dr. Markus Söder sowie weitere Mitglieder der Bayerischen Staatsregierung und des Landtages gewandt. Bernd Zitzelsberger übergab ein von ihm und den beiden anderen Sprechern Angelika Lang und Knut Weise unterzeichnetes Schreiben persönlich in der Staatskanzlei. Darin heißt es unter anderem: „Wir sind sicher, dass davon nicht nur die Metropolregion Augsburg, sondern ganz Schwaben enorm profitieren wird.“ Im Anschluss sprach er auch mit dem für den Sport zuständigen Innenminister Joachim Herrmann im Bayerischen Landtag. Dieser sagte eine wohlwollende Prüfung zu.

Die Sprecher der Arbeitsgemeinschaft weisen in ihrem Schreiben darauf hin, dass das sanierungsbedürftige Augsburger Sportbad vor neun Jahren geschlossen wurde.

Vor der Übergabe des Schreibens der Arbeitsgemeinschaft 50-Meter-Hallenbad in der Bayerischen Staatskanzlei

„Es war nicht nur Trainingsort, sondern auch das soziale Zentrum der Augsburger Schwimm- und Wassersportvereine. Inzwischen hat die Metropole Augsburg fast 30.000 Einwohner mehr, aber 1.000 Quadratmeter Wasserfläche weniger. Siebzehn Vereine aus den Städten Augsburg, Bobingen, Friedberg, Königsbrunn und Stadtbergen mit fast 20.000 Mitgliedern haben sich deshalb zusammengeschlossen, damit die Metropole Augsburg ein 50-Meter-Hallenbad bekommt.“, heißt es weiter. „Sicherlich wird der Bau einer solchen Schwimmhalle für die Stadt Augsburg ein großer finanzieller Kraftakt werden. Daher möchten wir Sie schon heute herzlich um Ihre Unterstützung bitten. Wir sind sicher, dass davon nicht nur die Metropolregion Augsburg, sondern ganz Schwaben enorm profitieren wird, wo es bisher als einzigem Regierungsbezirk noch kein 50-Meter-Hallenbad gibt. Die Öffentlichkeit wird durch den Wegfall des Trainingsbetriebes in den Freibädern mehr Wasserfläche zur Verfügung haben, die Schulen, die Wasserrettungsorganisationen DLRG und Wasserwacht und auch die Vereine, die alle ehrenamtlich wertvolle Ausbildung von Nichtschwimmern leisten, haben mehr Wasserfläche und ganzjährig professionelle Trainingsmöglichkeiten.“