A7/Füssen | Auto fährt in Stauende – Frau wird tödlich verletzt

Zu einem tragischen Verkehrsunfall kam es gestern Mittag auf der A7 bei Füssen. Eine Frau verlor dabei ihr Leben.

Symbolbild: Sebastian Pfister

Kurz nach 12 Uhr kam es auf der A7 direkt nach dem Grenztunnel zu Stauungen in Fahrtrichtung Norden. Der Verkehr staute sich wegen einer Kontrollstelle der Bundespolizei wenige hundert Meter auf; die Kontrollstelle war ordnungsgemäß mittels Geschwindigkeitstrichter angekündigt und beschildert.

Auf das Stauende fuhr ein 43-jähriger Autofahrer aus dem österreichischen Bezirk Landeck auf und schob dadurch den vor ihm befindlichen Pkw nach vorne. Dabei wurden der 43-Jährige, sowie seine Beifahrerin leicht verletzt. In dem vor ihm befindlichen Fahrzeug, der in der Folge auf den davor befindlichen Pkw geschoben wurde, befanden sich am Steuer ein Frau und auf dem Beifahrersitz ein Mann. Diese wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt und vom Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Im Fond desselben Pkw saß eine weitere 77-jährige Frau, die an der Schwere ihrer erlittenen Verletzungen verstarb.

Der 58-jährige Fahrzeugführer des dritten Fahrzeugs, welches am Heck beschädigt wurde, wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht.

Die Verkehrspolizeiinspektion Kempten hat die Bearbeitung des Verkehrsunfalles übernommen. Durch die Staatsanwaltschaft Kempten wurde ein Gutachter mit der Erstellung eines unfallanalytischen Gutachtens beauftragt.

Alle Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. Bis zur Beendigung der Fahrbahnreinigung wird die Richtungsfahrbahn gesperrt bleiben.