Augsburg | 300 von 800 Plakaten der Linken beschädigt – Auch andere Parteien betroffen

In den letzten Tagen wurden in Augsburg Stadt und Land zahlreiche Wahlplakate zerstört oder heruntergerissen. Besonders schlimm scheint es die Linken zu betreffen. 300 von 800 Plakaten der im Stadtgebiet aufgestellten Poster wurden beschädigt.

Im Zusammenhang mit erneuten Beschädigungen von Wahlplakaten hat der Vorsitzende der Augsburger LINKEN, Cengiz Tuncer am Montag Anzeige erstattet. Dazu erklärt Bundestagskandidat Frederik Hintermayr:

„Insgesamt wurden in den vergangenen Wochen des  Wahlkampfes rund 300 unserer 800 Wahlplakate im Gebiet des Wahlkreises Augsburg-Stadt beschädigt. Ein großer Teil ist dabei einfach verschwunden.“

Tuncer fällt auf, dass an einigen Plätzen bereits kurze Zeit später Plakate einer konkurrierenden Partei hingen. „Es ist unübersehbar, dass besonders die Plakate einer rechten Partei an diesen Plätzen präsent sind. Wir werden das in jedem Fall weiter beobachten.“

In Lechhausen wurden am Wochenende zudem Plakate mit der Aufschrift „SED“ versehen. Für  Bundestagskandidat Hintermayr wird damit die politische Motivation der Beschädigung deutlich.

„In diesen Fällen ist eindeutig, aus welcher politischen  Richtung die Beschädigungen kommen. Diese Vorfälle reihen sich in die Angriffe auf unser ´Linksbüro` ein.“ In diesem Jahr hatte es bereits zwei Angriffe auf die Geschäftsstelle der Augsburger Linken gegeben.

Auch andere Parteien betroffen

Doch auch andere Parteien beklagen bei diesem Wahlkampf verstärkt die Zerstörung von Plakaten. In Haunstetten werden gezielt Poster der SPD abgerissen oder abgeschnitten. Margarete Heinrich (Fraktionsvorsitzende im Stadtrat) hat dehalb sogar eine Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgelobt.

Im Fokus

Vorsicht vor Scheinrabatten: So viel können Verbraucher am Black Friday wirklich sparen

Sie sind Festtage für Schnäppchenjäger und Höhepunkte im Weihnachtsgeschäft: Pünktlich zum Black Friday (24. November) und Cyber Monday (27. November) senken auch dieses Jahr wieder viele Händler ihre Preise und setzen Millionen um. Glaubt man der Werbung, können Verbraucher mancherorts bis zu neunzig Prozent sparen. Doch stimmt das wirklich?