Augsburger Abgeordneter mit meisten Reden im Deutschen Bundestag

Der  Augsburger Bundestagsabgeordnete Dr. Volker Ullrich hat von allen Bundestagsabgeordneten in der zu Ende gehenden Legislatur am häufigsten im Deutschen Bundestag gesprochen.

Dr. Volker Ullrich | Foto: Deutscher Bundestag Achim Melde

110 Reden des Augsburger Bundestagsabgeordneten wurden insgesamt in der 18. Wahlperiode erfasst *. Sowohl 2014 und 2015 als auch 2016 und 2017 hat er jeweils die meisten Reden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion gehalten und steht damit auch in der Rednerstatistik von allen 630 Abgeordneten vorne.

„Ich freue mich über dieses Ergebnis und bin sehr dankbar für das Vertrauen meiner Fraktion und der CSU-Landesgruppe, dass ich immer wieder als Redner benannt wurde. So konnte ich mich in viele Themen intensiv einarbeiten“, sagt Volker Ullrich.

Im Plenum sprach der Parlamentarier nicht nur zu vielen rechts- und innenpolitischen Themen, sondern auch zu Fragen der Menschenrechte, der Finanzpolitik oder zu Haushaltsfragen. Themen waren (auszugsweise) Bezahlbares Wohnen, der bessere Schutz von Polizeibeamten und Strafverschärfungen für Einbrecher bis hin zum Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses und Finanzierungsverbot von verfassungsfeindlichen Parteien. „Besonders in Erinnerung geblieben sind mir meine Reden zur Rechtsstaatlichkeit und zur Bekämpfung des Extremismus. Es kann nicht oft genug gesagt werden, dass jede Art von Extremismus klar bekämpft werden muss“, betont Ullrich.

Ullrich für eine lebendige, aber faire Streitkultur

Einen Wunsch hat er: „Im Plenum schlägt das Herz der Demokratie. Daher wäre es wichtig, dass die politische Berichterstattung nicht nur nach Eklats in Talkshows auf Hochtouren läuft, sondern noch viel öfter über Parlamentsdebatten berichtet wird“, sagt er. Gefordert seien nicht nur Medien, sondern auch Politiker. „Wir sollten uns um eine lebendige, aber trotzdem noch faire Streitkultur bemühen. Die Menschen können sich bei den Debatten ihr eigenes Bild machen, welche Position überzeugt. Davon lebt die Demokratie.“

*Quelle: Deutscher Bundestag, Parlamentsdokumentation – Stand 12.7.2017