Augsburger Bischof mahnt in seiner Osterpredigt: „Gott sucht Nachfolger, keine Follower“

„Christus ist auferstanden! Ja, er ist wahrhaft auferstanden.“ Diesen Osterwunsch der orthodoxen Christen hat Bischof Konrad heute in seiner Predigt zum Hochfest der Auferstehung des Herrn gedeutet. „Das ganze Geheimnis von Ostern und unser eigenes österliches Bekenntnis sind mit diesem Grußdialog zusammengefasst“, richtete er sich an die Gläubigen im Augsburger Dom.

Bischof Konrad Zdarsa: „Gott sucht Nachfolger“ | Foto: Annette Zoepf/pba

Die gesamte Verkündigung der Kirche sei auf diese österliche Botschaft gegründet. Wir selber gehörten an diesem Osterfest wieder in besonderer Weise zu den Adressaten, denen diese Frohe Botschaft zugerufen werde. „Und wir werden von neuem aufgefordert, weiterzusagen, was wir gehört, und weiterzugeben, was wir empfangen haben“, so Bischof Konrad weiter. „Denn die Tatsache der Auferstehung bedeutet Erfüllung und Auftrag zugleich.“

Dies heiße aber auch, bereit und fähig zu sein, über die Hoffnung Auskunft zu geben, von der wir selber beseelt seien. „Denn Gott sucht Nachfolger, keine Follower“, ermunterte der Bischof. Christus, der auferstandene, der erhöhte und verherrlichte Herr, spreche zu jedem Einzelnen und jeder Einzelnen von uns. Dabei fragte Bischof Konrad auch, ob wir überhaupt noch in der Lage seien, über das Naheliegende und aktuell Unterhaltende hinauszudenken. Sehr viele junge Menschen würden kaum mehr ihre Umgebung und ihre Mitmenschen wahrnehmen, weil ihre Konzentration immerfort nur auf ein kleines elektronisches Gerät in ihrer Hand gerichtet sei. Moderne Kommunikationsmittel böten zahllose Möglichkeiten gerade für das Weitersagen und die Verbreitung der Frohen Botschaft und des Glaubens. Aber selbst ihr größtmöglicher Einsatz bleibe wirkungslos, wenn er nicht indirekt auch über den ganz persönlichen Aufbruch einzelner Glaubender und Betender Auskunft gebe. „Der erste und der beste Zeuge ist und bleibt der lebendige Mensch.“

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