Ausstellung zeigt eine Retrospektive der Geschichte von 100 Jahre Sozialem Wohnungsbau in Bayern

Der Wunsch nach dem eigenen Häuschen mit Garten steht immer noch an erster Stelle. Leider ist dieser Wunsch nicht für Jedermann- und frau erfüllbar. Doch Wohnungen werden immer benötigt in Zeiten des Friedens und besonders des Krieges. Gerade im Krieg wurde viel Wohnraum zerstört. Trotz Geldknappheit mussten verstärkt Wohnungsbauprogramme aufgelegt werden. Es entstanden Wohnanlagen und Siedlungen, die auch fortlaufend renoviert und in instand gehalten werden müssen. Vom Bauen in guten und schlechten Zeiten will eine Ausstellung erzählen, die seit gestern im Augsburger Rathaus zu sehen ist.

Foto: Wolfgang Czech

 

Der Wohnungsbau ist eine große, aber keine neue  Herausforderung für den Freistaat Bayern. Die Ausstellung  ‚Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen!‘ des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr zusammen mit dem Architekturmuseum der TU München zeigt in einer Retrospektive die Geschichte des Sozialen Wohnungsbaus von 1918 bis 2018. Seit gestern ist die Wanderausstellung bis 12. September auf Station in Augsburg. „Immer wieder hat der Freistaat in den 100 Jahren seines Bestehens anstehende Herausforderungen im Wohnungsbau angepackt und gemeistert“, so Bayerns Baustaatssekretär Josef Zellmeier gestern anlässlich der Ausstellungseröffnung. „Mit dem neu gegründeten Bauministerium wollen wir ein neues Kapitel in der bayerischen Wohnungspolitik aufschlagen.“ Mit einem dick geschnürten Maßnahmenpaket und mehr als 850 Millionen Euro allein in diesem Jahr wollen Bauministerin Ilse Aigner und Staatssekretär Zellmeier den Wohnungsbau massiv ausbauen.