Bayerischer Städtetag | Gribl: Die digitale Transformation darf keinen Menschen zurücklassen

Eine flächendeckende technische Infrastruktur und eine moderne Breitbandversorgung sind Grundvoraussetzungen der digitalen Transformation. Für autonomes Fahren oder für den Austausch riesiger Datenmengen braucht es schnelles Internet. „Es geht neben dem Ausbau einer leistungsfähigen digitalen Infrastruktur darum, Strategien zu entwickeln, wie sich öffentliche Verwaltungen mit dem digitalen Wandel der Gesellschaft einhergehenden Herausforderungen stellen können – immer mit dem gebotenen Respekt vor den Daten der Menschen“, sagt der Vorsitzende des Bayerischen Städtetags, Augsburgs Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl.

Die Stadt von Morgen ist weit mehr als die Stadt von heute mit WLan-Hotspot und intelligenter Straßenbeleuchtung. Rasante technische Innovationen erschließen neue Möglichkeiten, die Erwartungen von Gesellschaft und Wirtschaft an die Kommunen wecken. Die Stadt von Morgen ist eine Stadt, die ein ausgewogenes und nachhaltiges Verhältnis von Ökonomie, ökologischer Tragfähigkeit und sozialer Verträglichkeit finden muss. Städte müssen ertüchtigt werden, damit sie den Rahmenbedingungen der rasanten technischen Innovationen und den gesellschaftlichen Veränderungen nicht hinterherlaufen, sondern aktiv den Wandel mit gestalten.

Gribl: „Städte erbringen ihre Daseinsvorsorge für alle, für technisch affine Menschen ebenso wie für Menschen, die in der analogen Welt verwurzelt sind, weil sie sich etwa wegen ihres Alters oder wegen der Kosten für moderne Geräte von der digitalen Welt ausgeschlossen sehen. Die digitale Transformation darf keinen Menschen zurücklassen.“

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