Bildergalerie | KohnenPlus – SPD-Spitzenkandidatin stellt sich in Augsburg

Sie kam um zuzuhören und sich auszutauschen. Natascha Kohnen, Spitzenkandidatin der SPD für die Bayernwahl in einer Woche stellte sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „KohnenPlus“ den Fragen der Schlagersängerin und früheren Landtagsabgeordneten Claudia Jung.

Margarete Heinrich, Claudia Jung, Natascha Kohnen und Harald Güller | Foto: Wolfgang Czech

Natascha Kohnen und Claudia Jung unterhielten sich am Samstagabend in Augsburg. Die eine ist gerade als Spitzenkandidatin der SPD fürd die Landtagswahl Tag und Nacht in ganz Bayern unterwegs und sammelt Stimmen für ihre Partei, die andere ist Schlagersängerin und Schauspielerin und war gerade mit ihrem neuen Album sehr erfolgreich auf Tournee. Aber auch sie ist politisch aktiv, ist Kreisrätin im Landkreis Pfaffenhofen und war auch schon Landtagsabgeordnete. Ob die beiden Frauen etwas verbindet, ob Politik und Showgeschäft etwas gemeinsam haben, ob im Landtag auch schauspielerische Fähigkeiten gefragt sind… KohnenPLUS bot viel Raum für Privates, Politisches und alles, was sonst noch interessant sein könnte.

Im Rahmen dieses interessanten Veranstaltungsformats konnten die Interessierten im Augsburger Capitol auf Einladung der Landtagskandidaten Harald Güller und Margarete Heinrich in einer eher lockeren Atmosphäre viel über Kohnen erfahren. Wer einen Monolog der Spitzenkandidatin erwartet hatte, der wurde schnell eines besseren belehrt.“Nicht in erster Linie um Reden zu halten, sondern um Gespräche zu führen, Fragen zu stellen und zuzuhören“, so Natascha Kohnen zum Grund für die Reihe „KohnenPlus“. Bei den Besuchern in Augsburg kam sie damit gut an.

Eine angeregte Unterhaltung: Natascha Kohnen und Claudia Jung | Foto: Wolfgang Czech

Auch wenn sich ihr Bekanntheitsgrad laut ZDF-Politbarometer deutlich erhöht hat, hat sie natürlich im Vergleich zum amtierenden Ministerpräsidenten Markus Söder (er war am Freitag in Augsburg) noch Aufholpotential. Nur etwa 24 Prozent der Bayern würden sich Kohnen als künftige Landesmutter wünschen, ihre Partei schneidet in den Prognosen noch schlechter ab. Doch noch ist eine Woche Zeit, um die Menschen kennenzulernen und vielleicht noch die ein oder andere Stimme für die SPD zu sichern. Mit sympathischen Runden wie der gestrigen hat sie dazu sicherlich noch die Gelegenheit.

Bilder: Presse Augsburg-Fotograf Wolfgang Czech