Augsburgs Sozialbürgermeister Dr. Stefan Kiefer plant das Bürgerhaus in Pfersee deutlich zu erweitern. Für seine Pläne steht der Referent zum Teil deutlich in der Kritik. Besonders von der Bürgeraktion Pfersee kam „Feuer“ in Kiefers Richtung. Heute hat das Sozialreferat auf Presse Augsburg-Anfrage zu den Vorwürfen Stellung bezogen.

Warum wurde bis dato kein gemeinsamer Termin für die Besprechung in Pfersee gefunden?

Die Informationsveranstaltung zum geplanten Umbau des Bürgerhauses in Pferseee wird intensiv vorbereitet. Sie findet am 14. März, 18 Uhr, im Pfarrsaal Herz Jesu statt (siehe eigener Beitrag).  Sie richtet sich an alle Bürgerinnen und Bürger in Pfersee und alle Haushalte erhalten deshalb eine Einladung.

Ein direktes Gespräch mit der Stadt hat die Bürgeraktion nie angestrebt. Sie hat von Anfang an über die Presse mit der Stadt kommuniziert und sich auch inhaltlich zur Konzeption Bürgerhaus nie geäußert.

Welchen Zweck haben die am Montag durchgeführten Arbeiten?

Die beauftragten Architekten haben die Bodenbelastbarkeit prüfen lassen, um den Aufwand und die voraussichtlichen Kosten der Idee zur Erweiterung des Bürgerhauses besser ermitteln zu können

Wie ist der aktuelle Stand bezüglich der möglichen Baumaßnahmen im Schlösslpark? In wie fern wurden die von der Bürgeraktion angesprochenen Alternativen geprüft und wie ist hier der Status?

Die Sprecher der Bürgeraktion haben in einem „Offenen Brief““ vom 28.1. eine Reihe von Ideen formuliert. Selbstverständlich wurden Alternativen geprüft. Aus den Vorschlägen ergeben sich, selbst wenn sie realisierbar wären, aber nicht die Verbesserungen, die  für ein zeitgemäßes Bürgerhaus benötiget werden.

Leider geht die Bürgeraktion inhaltlich auf die benötigen und durch den Umbau endlich möglichen zusätzlichen Angebote vor allem für Familien nur ganz am Rande oder gar nicht ein. Das ist sehr schade, weil viele Menschen in Pfersee davon sehr profitieren.