Bundesligaschiedsrichter erhalten künftig 5.000 Euro pro Spiel + „Grundgehalt“

Im Rahmen der Strukturoptimierungen im deutschen Schiedsrichterwesen wird es ab der kommenden Saison eine weitere Anpassung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Unparteiischen im Elitebereich geben. Vertreter des DFB und der DFL einigten sich mit den Schiedsrichter-Sprechern um Dr. Felix Brych und Manuel Gräfe auf eine Aufstockung des Spielhonorars ab der kommenden Saison von 3.800 auf 5.000 Euro pro Bundesliga-Partie. Jeder Assistent erhält ab der Spielzeit 2017/2018 2.500 statt bislang 2.000 Euro. Um 250 Euro (von 1.000 auf 1.250 Euro) wird das Spielhonorar für den Vierten Offiziellen angehoben.

Schiedsrichter Knut Kircher

Über das Spielhonorar hinaus erhalten alle Unparteiischen aus dem Elitebereich auch weiterhin ein Jahresgrundgehalt. Die sechs deutschen Fifa-Schiedsrichter der “First class” bekommen in der neuen Saison 79.000 Euro (bislang 75.000 Euro), in der Spielzeit 2018/2019 dann 80.000 Euro. Die weiteren FIFA-Schiedsrichter und die Unparteiischen, die länger als fünf Jahre in der Bundesliga aktiv sind, erhalten in der kommenden Spielzeit 69.000 Euro (65.000 Euro), dann 70.000 Euro. Das Honorar aller weiteren Bundesliga-Schiedsrichter wird von aktuell 55.000 Euro auf zunächst 59.000 Euro, dann 60.000 Euro angehoben. Insgesamt beläuft sich der Mehraufwand für die Schiedsrichterhonorare in den kommenden zwei Spielzeiten auf 2.918.700 Euro. Die Kosten tragen entsprechend des Grundlagenvertrages weiterhin die Vereine der DFL.

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Sebastian Pfister
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