Die Region Augsburg macht sich weiter fit für die E-Mobilität – Neue öffentliche Ladesäulen in Königsbrunn und Ried

Die Region Augsburg macht sich weiter fit für die E-Mobilität in dieser Woche wurden zwei weitere öfffentliche Ladesäulen in Königsbrunn und Ried in Betrieb genommen. Alleine von den Lechwerken werden nun etwa 160 öffentlich zugängliche „Stromtankstellen“ im Großraum betrieben. Die Anzahl soll innerhalb kürzester Zeit weiter deutlich erhöht werden.

LEW-Kommunalbetreuer Wolfgang Blaß und Peter Kraus, Barbara Jaser, Zweite Bürgermeisterin von Königsbrunn, und Josef Marko, Straßenverkehrsbehörde Königsbrunn.
Foto: LEW / Christina Bleier

Die Stadt Königsbrunn hat vorgestern in Kooperation mit den Lechwerken (LEW) eine weitere öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen. Sie steht am Marktplatz gegenüber vom Rathaus und verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Für Königsbrunn ist Elektromobilität ein wichtiges Zukunftsthema, wie die Zweite Bürgermeisterin Barbara Jaser sagt: „Die Ladestation ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zur emissionsfreien Mobilität.“ Auch den kommunalen Fuhrpark für die Verwaltungsmitarbeiter habe man schon vor einigen Jahren auf elektrisch angetriebene Fahrzeuge umgestellt. Die neue Ladestation im Zentrum soll auch mit dem E-Carsharing der Königsbrunner Autoteiler verbunden werden. „Dadurch können Fahrer von E-Autos aus dem Carsharing dort aufladen“, so die Bürgermeisterin.

Die anderen beiden LEW-Ladesäulen in Königsbrunn stehen am LEW-Technologiezentrum in der Nibelungenstraße 16 und im Alten Postweg 10. Weitere Ladesäulen im Begegnungsland Lech-Wertach gibt es in Bobingen, Kleinaitingen, Langerringen, Schwabmünchen und Wehringen.

Auch in Ried kann Strom getankt werden

Auch in der Gemeinde Ried wurde in Kooperation mit den Lechwerken (LEW) die erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Betrieb genommen. Sie steht in der Hauptstraße 1, auf dem Parkplatz des neuen Edeka-Marktes, der ebenfalls neu eröffnet wurde (wir berichteten). „Elektromobilität ist ein wichtiges Zukunftsthema, das wir im Zuge der Dorferneuerung gerne unterstützen, indem wir hier im Ortskern Lademöglichkeiten anbieten“, sagt Erwin Gerstlacher, Erster Bürgermeister von Ried.

LEW-Kommunalbetreuer Oliver Wieser und Karin Frank, Erwin Gerstlacher, Erster Bürgermeister von Ried. | Foto: LEW / Michael Hochgemuth

Auch die Rieder Pkw-Ladesäule verfügt über zwei Ladepunkte mit einer Leistung von jeweils bis zu 22 Kilowatt. Sie wird über das sogenannte „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“ des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gefördert. Im Rahmen des Förderprogramms errichtet LEW derzeit in der gesamten Region insgesamt rund 60 neue Ladestationen (= 120 Ladepunkte), darunter 18 Gleichstrom- Schnellladestationen. Auch die Ladesäule in Königsbrunn fällt darunter.

Kunden mit dem Vertrag „LEW Autostrom“ oder dem „LEW Autostromticket“ können über ihre Flatrate diese Ladestationen frei nutzen, ebenso wie mehr als 4.600 weitere Ladepunkte des innogy-Ladeverbunds. Auch Kunden mit dem Vertrag „LEW Business Autostrom“ können hier vertragsbasiert laden. Alternativ können Fahrer von Elektroautos das Laden mithilfe der „innogy eCharge-App“ über Kreditkarte oder Paypal bezahlen. Die Ladesäulen sind in das größte deutsche Roamingnetzwerk von Hubject eingebunden und können somit auch von Kunden anderer Mobilitätsanbieter genutzt werden.

Bislang gibt es im Landkreis Aichach-Friedberg weitere LEW-Ladesäulen in Aichach, Aindling, Kissing sowie vier Ladesäulen in Friedberg (darunter eine Gleichstrom- Schnellladestation). Die Lechwerke betreiben derzeit rund 160 öffentlich zugängliche Ladepunkte in ihrem Netzgebiet und werden diese Anzahl im Zuge des Förderverfahrens auf etwa 270 erhöhen. Die Strommengen hierfür werden ausschließlich regenerativ erzeugt, sodass CO2-freies Fahren möglich ist.