EHC Königsbrunn mit Punktgewinn in Landsberg – Riverkings entscheiden das Spiel in der Verlängerung

Mit 1:2 nach Verlängerung verliert Königsbrunn sein Auswärtsspiel bei den „River Kings“ des HC Landsberg. In der hochspannenden Partie waren die Brunnenstädter die klar bessere Mannschaft, wurden aber am Ende für die mangelnde Chancenverwertung bestraft.

Foto: Horst Plate

Dabei konnte EHC-Coach Sven Rampf auf fast alle Leistungsträger zurückgreifen, lediglich Henning Schütz musste berufsbedingt pausieren. Im Königsbrunner Tor stand wie auch am Freitag Jennifer Harß, Donatas Žukovas war als Backup mit angereist.

Im ersten Drittel zeigten beide Mannschaften ein unterhaltsames Spiel und lieferten sich einen Kampf auf Augenhöhe. Der EHC zeigte sich verbessert zum Spiel gegen Erding und präsentierte sich hellwach. Schon in der vierten Spielminute durften die zahlreich angereisten Königsbrunner Fans ein erstes Mal jubeln, als Nicolas Neuber den Puck im Landsberger Tor versenkte. Beide Teams kamen immer wieder zu Torchancen, allerdings standen auch zwei exzellente Goalies auf dem Platz, die mit direkten Schüssen nicht zu bezwingen waren. In der elften Spielminute rettete der Pfosten den Königsbrunner Vorsprung, als Landsberg in Überzahl auf den Ausgleich drängte. In der 16. Spielminute hatte der EHC dann 4 Minuten Zeit, den Vorsprung weiter auszubauen. Vorausgegangen war eine unglückliche Aktion von Königsbrunns ehemaligen Spielertrainer Carciola, dessen Schläger in Patrick Zimmermanns Gesicht landete und ihm zwei Cuts als Andenken verpasste. Dafür setzte es zwei plus zwei Strafminuten, die aber folgenlos für die River Kings blieben. Die Brunnenstädter waren in Überzahl zu harmlos und konnten sich kaum richtig im gegnerischen Drittel festsetzen. Bis zur ersten Pause fielen dann auch keine weiteren Treffer.

Nach Wiederanpfiff kam Landsberg wie aus dem Nichts zum Ausgleich, als ein Schuss von Michael Fischer den Weg ins Königsbrunner Tor fand. Torfrau Harß war die Sicht verdeckt, doch der EHC ließ sich dadurch nicht beirren. Königsbrunn erarbeitete sich mehr Spielanteile und war nun die klar bessere Mannschaft. Doch die Brunnenstädter verpassten es, Kapital daraus zu schlagen. Zudem hatte auch Landsbergs Goalie Markus Kring einen Sahnetag erwischt und gab sich keine Blöße. Die River Kings waren in der Vorwärtsbewegung immer wieder gefährlich, der EHC verteidigte aber mit Mann und Maus, so dass beide Mannschaften mit dem 1:1 in die letzte Pause gingen.