EHC Königsbrunn verliert beim HC Landsberg – Forster wird nach Verletzung lange fehlen

Der EHC Königsbrunn verliert mit 3:7 bei den „Riverkings“ des HC Landsberg. Dabei erwischten die Brunnenstädter den besseren Start, gaben aber die Partie später aus der Hand und scheitern am Ende an mangelnder Effizienz.

Königsbrunns Ex-Goalie Markus Kring zeigte gegen seine ehemaligen Mannschaftskameraden eine tadellose Leistung.| Foto: Horst Plate

Dabei konnte EHC-Coach Fabio Carciola auf fast alle Leistungsträger zurückgreifen, lediglich Dominic Auger fehlte aufgrund einer Verletzung.

Im ersten Drittel zeigten beide Mannschaften ein unterhaltsames Spiel und hatten ihre Möglichkeiten. Für die EHC-Stürmer war aber spätestens bei Landsbergs Keeper Markus Kring Feierabend, der letztes Jahr noch in Königsbrunn spielte und gegen seine ehemaligen Mannschaftskollegen eine tadellose Leistung zeigte. In der elften Spielminute war er dann allerdings chancenlos, als Matthias Forster in Überzahl zur Königsbrunner Führung einschoss. Auch danach zeigte sich der EHC brandgefährlich und hätte noch nachlegen können, ließ aber fahrlässig weitere Möglichkeiten liegen. In der 18. Spielminute schlugen die Riverkings zurück, als sie in Überzahl ein gewonnenes Bully vor dem Königsbrunner Kasten zum Ausgleich nutzen konnten. Nur zwei Minuten später kassierte der EHC gleich das nächste Überzahltor, dabei machte Königsbrunn keine gute Figur, als sieben Sekunden vor der Pause unnötigerweise gewechselt wurde und Landsberg diese Situation gnadenlos zum 2:1 ausnutzte.

Auch nach Wiederanpfiff starteten die Gastgeber besser in die Partie und erhöhten per Schlagschuss zum 3:1. Dieser Treffer zeigte Wirkung, Königsbrunn reagierte nur noch und ließ den Gastgebern zu viel Platz. Fünf Minuten später traf Landsberg erneut, als der EHC die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel brachte. Allerdings fingen sich die Brunnenstädter danach wieder und machten ordentlich Druck, Königsbrunn zeigte die wohl stärkste Phase der Partie. Es fehlte aber am Abschluss, beste Chancen wurden erneut liegen gelassen. Fünf Minuten vor der letzten Pause tankte sich dann Ralf Rinke in Überzahl durch die Landsberger Reihen und schoss zum 4:2 Anschlusstreffer ein. Doch die frisch aufkeimende Hoffnung wurde zunichte gemacht, als nur zwei Minuten später die Riverkings ebenfalls in Überzahl den 5:2 Drittelendstand erzielten. Das Spiel war nun entschieden.