Ein lustiger Kehraus | Das Friedberger Faschingstreiben verlief ohne größere Zwischenfälle

Während es an anderen Orten zu Zwischenfällen gekommen war, war fand in Friedberg ein schöner und friedlicher Familienfasching statt.

Während es an anderen Orten zu Zwischenfällen gekommen war, war fand in Friedberg ein schöner und friedlicher Familienfasching statt.

Ein friedlicher Familienfasching in Friedberg | Foto: Christoph Bruder

Der Umzug war wieder perfekt organisiert, der Gaudiwurm schlängelte sich unter großer Beteiligung der Bevölkerung zwei Mal durch die Umzugsstrecke. Durch die Begleitung der Wägen mit Security-Personal und weiterer Freiwilliger war die Sicherheit gewährleistet. Auch das Treiben am Marienplatz war durchwegs von fröhlich feiernden Bürgern geprägt. Die Showeinlagen waren wirklich sehenswert und es war eigentlich schade, dass nicht mehr Zuschauer dort waren.

Bei der Tiefgaragenparty sorgte die von der Stadt beauftragte Security-Firma durch Einlasskontrollen professionell für Sicherheit. Ganz ohne Vorfälle ging es trotzdem leider nicht ab:

Ein 30-jähriger war vor lauter Rausch, den er wohl schon mitgebracht hatte, gegen 17:30 Uhr in der Tiefgarage (TG) eingeschlafen. Als er von den Security geweckt wurde, verhielt er sich aggressiv und unkooperativ. Das Angebot, mit dem Taxi nach Hause zu fahren, schlug er vehement aus, er wollte auf der Party bleiben, verhielt sich renitent und wollte die TG nicht verlassen. Er musste in Gewahrsam genommen werden, um keine weiteren Straftaten zu begehen und bekommt eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch.

Um halb sieben wurde bei einem 23-jährigen Kissinger, der sich als Angehöriger der amerikanischen Polizeitruppe „SWAT“ verkleidet hatte, eine täuschend echt aussehende Pistole sichergestellt, die er an einem Oberschenkelholster trug.