Ein Wochenende mit Aufs und Abs – EV Füssen mit Sieg und Niederlage

Für den EV Füssen war es ein Wochenende mit Aufs und Abs. Gegen den EHC Klostersee gelang am Freitag ein wichtiger Heimsieg. Am Sonntag sollte ein schwacher Start dem EVF in Bad Kissingen den Erfolg kosten.

Foto: EV Füssen

Einen wichtigen Heimsieg konnte sich der Eissportverein im Vergleich mit dem EHC Klostersee sichern. Gegen die Grafinger, denen man an Weihnachten noch im Penaltyschießen unterlegen war, gab es einen verdienten 5:2-Erfolg (1:1, 1:0, 3:1), der durchaus auch deutlicher hätte ausfallen können. Bester Spieler war auf Seiten der Gäste aber wie schon vor vier Wochen Torhüter Dominik Gräubig, der sein Team bis in die Endphase im Spiel hielt.

Nach verhaltenem Beginn überstand der EVF die erste Strafzeit unbeschadet, ehe Samuel Payeur die erste Möglichkeit gleich zur Führung verwandelte. Die Freude im heimischen Lager währte darüber aber nicht lange. Eine halbe Minute später Strafzeit gegen Füssen, und nur 14 Sekunden später nutzte Grafing das Powerplay bereits zum Ausgleich. In der Folge hatte der EVF ein Chancenplus, versäumte es in dieser Phase aber, erneut in Führung zu gehen,

Im zweiten Abschnitt ging es weiter Richtung Gäste-Tor, doch vor allem in Überzahl ließ das Team um Kapitän Eric Nadeau nach wie vor viele gute Möglichkeiten liegen. Erst Tyler Wood brach im Powerplay den Bann und erhöhte auf 2:1. Danach lag mehrmals der dritte Treffer in der Luft, am Ende machte aber auch Grafing nochmals Druck und drängte auf das zweite Tor.

Mit der knappen Führung ging es in das letzte Drittel. Hier kam der EVF schnell in Unterzahl, doch ausgerechnet hier gelang Tobias Meier mit einem Shorthander das 3:1. Die Strafzeit sollte aber auch noch negative Folgen haben, denn drei Sekunden nach Ablauf traf Klostersee zum Anschluss, der fünfte Füssener Spieler konnte nicht mehr eingreifen. Die Antwort hatte nur 34 Sekunden später Markus Vaitl parat, der mit dem schönsten Tor des Tages den Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte. Der EVF spielte darauf hin sehr kontrolliert, trotzdem kam der Gegner durch vereinzelte Abwehrfehler noch zu Torchancen, die Maxi Meier allesamt vereitelte. In der Offensive war das Heimteam aber auch mehrmals am fünften Treffer dran, diesen erzielte schließlich Vincent Wiedemann in der Schlussminute, nachdem der EHC seinen Torhüter vom Eis genommen hatte.