Im Rahmen des Faschingstreiben in Welden musste die Polizei mehrfach einschreiten. Unter anderem soll eine junge Frau von mehreren Männern „angetanzt“, von hinten festgehalten und begrapscht worden sein.

Durch Securitymitarbeiter wurde am Samstag, 02.03.19 gegen 19.30 Uhr, ein erheblich angetrunkener 26jähriger Mann festgehalten, welcher zusammen mit drei bis dato unbekannten weiteren Männern eine ebenso angetrunkene 26jährige Frau im Partyzelt „angetanzt“ und von hinten festgehalten haben soll. Die junge Frau sei dabei, laut ihren Angaben, von den insgesamt vier Männern (von Dreien ist bis dato nichts weiter bekannt) u.a. auch im Intimbereich oberhalb der Kleidung begrapscht worden.

Ein Alkotest ergab bei dem 26jährigen Mann einen Wert von 1,5 Promille, bei der 26jährigen Frau einen Wert von 1,18 Promille.

Dem Mann wurde nach Feststellung der erforderlichen Personendaten ein Platzverweis erteilt, eine Absuche nach den weiteren drei bis dato unbekannten Männern blieb ohne Erfolg. Die junge Frau begab sich nach ihrer Schilderung des Vorfalles wieder ins Festzelt und feierte dort weiter.

Körperliche Verletzungen erlitt sie nicht.Zeugen des Vorfalles sollen sich bitte bei der Polizei in Zusmarshausen melden.

Weitere Polizeieinsätze beim Weldener Faschingstreiben

Eine 18jährige junge Frau gibt gegenüber der Polizei an, dass sie in der Bar des Festzeltes gegen 19:30 Uhr von einem 30jährigen Mann angeblich grundlos mit der Faust ins Gesicht geschlagen wurde.

Zur Tatzeit hatte die geschädigte 18jährige 1,70 Promille, der 30jährige Tatverdächtige 1,08 Promille.  Eine ärztliche Behandlung der 18jährigen war nicht notwendig. Äußere Verletzungen waren nicht erkennbar.

Dem Faustschläger wurde ein Platzverweis erteilt.

Ein 29jähriger erheblich angetrunkener Mann, ein späterer Alkoholtest ergab 2,06 Promille, wollte gegen 22 Uhr unbedingt noch ins Festzelt um nach einer Freundin zu suchen. Dies wurde ihm durch die Securitymitarbeiter ausnahmsweise erlaubt, wenn er anschließend sofort wieder aus dem Zelt kommen würde.

Fast wie zu erwarten war kam der 29jährige nicht mehr freiwillig aus dem Zelt und musste durch den Sicherheitsdienst einige Zeit später an die frische Luft getragen werden.

Zu diesem Zeitpunkt stellten die Security fest, dass der Mann nun Schürfwunden im Gesicht hatte. Die Herkunft dieser konnte der angetrunkene 29jährge nicht erklären. Ermittlungen hierzu sind erforderlich. Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Zusmarshausen zu melden.

Ausdrücklich darf darauf hingewiesen werden, dass die Gesichtsverletzungen nicht durch den Sicherheitsdienst verursacht wurden. Eine ärztliche Behandlung vor Ort war nicht notwendig.

Auch hierzu bitte die Polizei Zusmarshausen um einen Zeugenaufruf.

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