Gregoritsch: „Genauso scheiße wie alle anderen“ – die Stimmen zur Niederlage des FCA in Bremen

Im heutigen Auswärtsspiel gegen Werder Bremen wollte der FC Augsburg nachlegen und sich weiter aus der Gefahrenzone der Tabelle befreien. Doch es kam anders: Mit einer herben 0:4 Auswärtspleite treten die Augsburger die Heimreise an. Lesen Sie hier die Stimmen zum Spiel.

Archivbild: Sebastian Pfister

Michael Gregoritsch: „Die ersten drei Tore fallen nach eigenen Fehlern und trotzdem haben wir vor der Halbzeit noch die Chance wieder ranzukommen, nutzen unsere Möglichkeiten aber auch nicht. Wir haben es über die gesamte Spielzeit nicht geschafft, aus unserem Ballbesitz Kapital zu schlagen.“

Und zu seiner eigenen Leistung sagte er bei Sky:  „Genauso scheiße wie alle anderen.“ „Ich glaube, ich hätte die Qualität zum Unterschiedsspieler. Davon war ich heute ganz weit weg“, so die Selbstkritik weiter.

Gregor Kobel: „Wir waren nicht clever bei unseren Gegentoren. Außer den Toren musste ich nur eine weitere Möglichkeit abwehren. Der Doppelschlag war bitter und so etwas wie die Vorentscheidung. Vor allem weil wir es danach nicht geschafft haben, unsere großen Möglichkeiten zum Anschluss zu verwerten. Wir müssen jetzt den Kopf hoch nehmen, einige Kleinigkeiten wieder besser machen.“

Reece Oxford: „Wir sind zunächst schwer reingekommen und Bremen war in der ersten Halbzeit besser, weil sie ihre Chancen genutzt haben. Aber auch da hatten wir große Möglichkeiten, um Tore zu erzielen. Wir haben auf das 1:3 gedrückt, aber unsere Chancen nicht gemacht.“

Fredrik Jensen: „Wir wollten den dritten Sieg im dritten Spiel in dieser Woche, gehen aber jetzt mit einem 0:4 nach Hause. Nach drei Gegentoren in 30 Minuten war es schwer zurückzukommen, aber das 1:3 oder auch 1:2 wäre noch vor der Pause drin gewesen. So wurde es dann nach dem Wechsel noch schwerer.“

Manuel Baum: „Unser hohes Pressing hat zunächst gut funktioniert, aber wir kassieren drei Gegentore, die wir einfach viel besser verteidigen müssen. Uns dagegen fehlte die Überzeugung im Abschluss. Bremen hat aus vier Torschüssen drei Tore gemacht, wir kein einziges. Zusammengefasst kann man sagen, dass wir in den entscheidenden Situationen nicht auf der Höhe waren.“