Großzügiger Zuschuss aus Entschädigungsfonds für die Instandsetzung der historischen Wehranlage in Nördlingen

„Die Instandsetzung der historischen Wehranlage in Nördlingen können wir mit 710.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützen“, gab Kunstminister Dr. Ludwig Spaenle heute in München bekannt.

Foto: pixabay / Felix Mittermeier

„Die ehemalige Reichsstadt Nördlingen stellt mit ihrem Mauerring, den fünf Toren und sechzehn Türmen ein Geschichtszeugnis von besonderem Rang dar. Ich freue mich, dass wir mit diesen Mitteln einen wertvollen Beitrag zum Erhalt dieses bedeutenden mittelalterlichen Baudenkmals leisten können.“

Die Stadtmauer in Nördlingen wurde im 14. Jahrhundert geplant und bis zum  17. Jahrhundert laufend ausgebaut. Die Anlage umschließt die Altstadt von Nördlingen mit einer Fläche von 50 Hektar und zeichnet sich besonders durch den vollständig erhaltenen, begehbaren und überdachten Wehrgang aus.

Die Instandsetzung der historischen Wehranlage Nördlingen erfolgt in Abschnitten. Gegenstand der aktuellen Bewilligung sind die Bauabschnitte 2017 bis 2019. Durch die Instandsetzung soll in erster Linie die Substanz des Denkmals sichergestellt werden. Ebenso sieht die Maßnahme eine Restaurierung der Dachkonstruktion und des Mauerwerks vor. Eigentümer des Baudenkmals ist die Große Kreisstadt Nördlingen.

Der Entschädigungsfonds wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst verwaltet und vom Freistaat und den Kommunen getragen.