Heimniederlage | Nürnberg gegen Augsburg geht in das 7.Spiel

Die Augsburger Panther hätten heute die Playoffserie für sich entscheiden und mit einem vierten Sieg über die Nürnberg Icetigers in das Halbfinale einziehen können. Daraus wurde nichts. Die Serie muss nach der heutigen 0:3-Niederlage in das 7. Spiel.

Foto: Thomas Hiermayer

Mit einem Sieg am heutigen Nachmittag konnten die Augsburger Panther den Einzug ins Playoff-Halbfinale bereits klar machen. Für diese Aufgabe hatte Trainer Mike Stewart mit den zuletzt verletzten Davies und Trupp zwei Überraschungen in der Aufstellung, dazu kam mit Detsch für MacKay der erwartete Wechsel.

Nürnberg war sich seiner letzten Chance zu Beginn der Partie durchaus bewusst und begann mit einigem Druck. Der AEV benötigte einige Minuten Anlauf um gegen die entsprechend offensiven Franken in Spiel zu finden. Mit der ersten Überzahlsituation (5.) änderte sich dies. Augsburg bekam nun mehr Kontrolle über das Spiel, die richtig zwingenden Torgelegenheiten sollten aber weiter auf sich warten lassen. Nachdem es kurz vor der Pause noch zu einer kleinen „Ringereinlage“ zwischen Hanowski (AEV) und Nürnbergs Dupuis gekommen war, übten die Gäste nochmals Druck auf Meisner aus. Erfolg hatten sie damit genauso wenig, wie mit gezielten Provokationen gegen die Panther-Cracks.

Nach einem nervösen ersten Drittel wollten beide Teams nach dem Seitenwechsel mit einem schnellen Tor für mehr Ruhe sorgen. Doch Festerling und wenig später Augsburgs LeBlanc konnten ihre Chancen nicht nützen (22.). So blieb es weiterhin eine stark umkämpfte Partie. Die Icetigers versuchten Druck aufzubauen, scheiterten aber ein ums andere Mal am bärenstarken Augsburger Schlussmann Meisner. Aber auch die Schwaben hatten vor über 6.000 lautstarken Fans ihre Chancen. Ein Versuch von Parkes verfehlte sein Ziel nur knapp (29.). Als EHC-Captain Reimer vier Minuten später einen Hammer auspackte konnte Meisner noch parieren, Ehliz spitzelte ihm den Puck dann aber doch irgendwie zwischen den Schonern durch. Aufgrund der Spielanteile war diese Gästeführung sicherlich nicht unverdient, wenn sie in dieser Phase auch etwas überraschend kam. Geschlagen waren die Panther aber noch lange nicht.

Detsch vs. Prust | Foto: Thomas Hiermayer

Das Zeichen dafür setzte der junge Detsch, der sich direkt im Anschluss an ein Bully Nürnbergs Prust schnappte. Für beide Akteure ging es im Anschluss unter die Dusche, ihre Kollegen gaben aber nochmals Gas. Segal mit einem Stangenschuss und AEV-Angreifer Shugg hatten noch die Gelegenheit sich als Torschütze eintragen zu lassen.

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