Hessing Kliniken auch bei der Digitalisierung eines der führenden Krankenhäuser

Die Hessing Kliniken gehören zu den Early Adopters der vollständig digitalisierten Patientendokumentation. Erst knapp 20 Prozent der deutschen Krankenhäuser setzen flächendeckend eine digitale Patientendokumentation im Echtbetrieb auf diesem Niveau ein.

74% der deutschen Ärzte arbeiten noch mit handschriftlichen Notizen – es besteht somit ein großer Nachholbedarf in der Digitalisierung von medizinischen und pflegerischen Arbeitsschritten laut einer Studie vom letzten Jahr*. In den Hessing Kliniken wird seit Ende des Jahres auf sämtlichen Stationen digital gearbeitet und so eine nahezu papierlose Patientendokumentation ermöglicht.

„Für uns ist die digitale Patientendokumentation ein zentraler Baustein für die Digitalisierung der Hessing Kliniken. Über ein und dieselbe Systemoberfläche arbeiten alle an der Behandlung unserer Patientinnen und Patienten beteiligten Personen zusammen und machen fachfremde Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Vor- und Nachbereiten von Akten, überflüssig, “ beschreibt Thilo Bausback, Klinikleiter der Orthopädischen Fachklinik.

Mit der digitalen Patientendokumentation stehen sämtliche Informationen orts- und zeitunabhängig den berechtigten Personen zur Verfügung. Dabei erübrigen sich nicht nur die logistischen Prozesse rund um die Handakte, sondern es entsteht ein unvergleichliches Maß an Transparenz und Qualitätskontrolle.

„Unser Dokumentationssystem erfasst nicht nur Indikation, Pflege-, Therapie- und OP-Berichte sondern auch die komplette Medikation sowie medizinische Anordnungen. Für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der medizinischen, pflegerischen und therapeutischen Berufe bedeutet dies, dass oft sehr zeitaufwändige Übertragungen von Dokumenten und Verlaufsprotokollen erheblich reduziert werden. Der routinierte Umgang mit dem System ermöglicht nun unseren  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mehr Zeit für ihre eigentliche Tätigkeit – die Arbeit mit und am Patienten“, erklärt Projektleiterin und Pflegedirektorin Elisabeth Schneider.

Die Implementierung eines solchen Systems erfordert einen hohen Integrationsgrad in bestehende Krankenhaussysteme und die Anpassung bestehender Arbeitsabläufe. Ein interdisziplinär zusammengesetztes Team aus IT, Pflegekräften, Ärzten und Therapeuten hat die Projektsteuerung übernommen und eine erfolgreiche Implementierung ermöglicht. Nach einer nur zwei-monatigen Pilotphase auf einer Station Mitte des Jahres, arbeiten mittlerweile alle sechs Stationen mit dem neuen System. Nun begleiten Dokumentationswägen täglich Ärzte, Pflegekräfte und Therapeuten. Sie sichern eine nahtlose, übergreifende Standardisierung sowie Reduzierung der bürokratischen Arbeitsschritte. Im Laufe des kommenden Jahres wird auch die Hessing Klinik für Geriatrische Rehabilitation die digitale Patientendokumentation einführen.