Kiloweise Rauschmittel | Erfolgreicher Einsatz der Ingolstädter Rauschgiftfahnder

Am vergangenen Freitagnachmittag gelang es Beamten der Kripo Ingolstadt mit Unterstützung der Verkehrspolizeiinspektion Feucht in Folge umfangreicher Ermittlungen drei Tatverdächtige Rauschgifthändler festzunehmen. Dabei stellten die Beamten insgesamt 25 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Kokain, 8.000 Euro Bargeld sowie eine Schreckschusswaffe sicher. Die von der Staatsanwaltschaft Ingolstadt gestellten Haftanträge gegen die Beschuldigten wurden inzwischen vom zuständigen Ermittlungsrichter bestätigt und die Untersuchungshaft angeordnet.

Im Zusammenhang intensiver Ermittlungen eines Rauschgiftverfahrens gerieten die drei tatverdächtigen Männer im Alter von 32, 36 und 38 Jahren ins Visier der Ermittler. Vergangenen Freitag verdichteten sich die Hinweise für eine tatrelevante Fahrt in den Raum Frankfurt. Auf der Rückfahrt nach Bayern sollte das verdächtige Fahrzeug auf Höhe des Autobahnkreuzes Feucht von einer Polizeistreife kontrolliert werden. Der Fahrer des mit drei Personen besetzten Fahrzeugs entzog sich der Kontrolle und fuhr mit hoher Geschwindigkeit auf der A 9 in südlicher Richtung weiter. Auf Höhe der Anschlussstelle Greding verließ der Pkw die Autobahn Richtung Eichstätt. Bei Kraftsbuch flüchteten die Täter aus dem Auto zu Fuß weiter. Dabei konnten sie wenig später mit vereinten Kräften der Fahndungskontrollgruppe der Verkehrspolizei Feucht und der Kriminalpolizei Ingolstadt festgenommen werden.

Bei einer anschließenden Durchsuchung des Fluchtfahrzeuges wurden die Ermittler schnell fündig. In großen Sporttaschen verstaut, stellten sie insgesamt 25 Kilogramm

Marihuana und ein Kilogramm Kokain, sowie eine Schreckschusswaffe sicher. Bei den anschließenden Wohnungsdurchsuchungen der drei Tatverdächtigen im Landkreis Eichstätt konnten bei dem 32-Jährigen achttausend Euro Bargeld sichergestellt werden.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ingolstadt wurden die drei Männer am Samstagvormittag wegen Verdachts des bewaffneten Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge dem Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete die Untersuchungshaft an. Die drei Tatverdächtigen wurden im Anschluss an die Vorführung in unterschiedliche Justizvollzugsanstalten verbracht.

Die Ermittlungen dauern an.