Kinderlärm und der Krach mit den Nachbarn – Was ist wirklich erlaubt?

Kinderlärm ist vor allem in Mietshäusern oft die Basis für Krach mit den Nachbarn. In der Nacht kriegt man keine Auge zu, weil Babies schreien, Mittagsschlaf unmöglich, denn die Kleinen verbringen den Nachmittag lieber lautstark spielend im Garten. Da fragen sich genervte Nachbarn, was da wirklich erlaubt ist und wann man sich zurecht beschweren kann.

Die schlechte Nachricht für alle genervten Nachbarn zuerst: Bei Kinderlärm ist nahezu alles erlaubt. Das bedeutet, dass andere Mieter nur wenig dagegen unternehmen können, wenn die Nachbarskinder laut rumtollen.

Kinderlärm im Haus: Welche Regeln gelten?

Spielen in der Wohnung

Grundsätzlich dürfen Kinder in der Wohnung so laut spielen, wie sie wollen. Kinderlärm im Wohnzimmer, im Kinderzimmer — es gilt hier keine Regel, welchen Lautstärkepegel Kinder einhalten müssen. Ob Lachen, Schreien oder Weinen, Mietmieter haben beim Kinderlärm in der Wohnung keine Möglichkeit sich zu wehren. Selbst dann nicht, wenn das Haus hellhörig ist.

Kurz notiert: Umso älter die Kinder, desto mehr müssen Eltern darauf achten, dass Rücksicht auf die Mitmieter genommen wird.

Ruhezeiten im Haus

Die sog. allgemeinen Ruhezeiten, die zwischen 22:00 und 06:00 gelten, sind prinzipiell aber zu beachten. Kinderlärm wie das Schreien von Babies in der Nacht ist aber von Nachbarn hinzunehmen. Allerdings müssen die Eltern dafür sorgen, dass das Kind sich beruhigt. Tun sie dies nicht, haben Mitmieter nach stundenlangem Geschrei auch ein Recht aktiv zu werden.