Letztes Heimspiel der Hauptrunde: Regensburg gastiert bei den Memmingen Indians

Zum letzten Heimspiel der Oberliga-Vorrunde empfangen die Indians am Freitag um 20 Uhr den EV Regensburg. Die Partie gegen die Oberpfälzer wird für die Memminger die Generalprobe für die anstehende entscheidende Verzahnungsrunde mit den Topteams der Bayernliga.

Foto: Alwin Zwibel

 

Die Memminger werden auch in diesem Spiel noch einmal versuchen ein etabliertes Team der Liga zu besiegen und somit weiter Selbstvertrauen für die nächste Woche beginnende Verzahnungsrunde mit den besten Bayernligisten zu sammeln. Der aufgrund von Verletzungen ausgedünnte Kader wird auch am Wochenende noch einmal über sich hinauswachsen müssen. Sven Schirrmacher wird definitiv ausfallen, da seine gerade verheilte Verletzung wieder aufgebrochen ist. Auch andere Leistungsträger sind noch immer angeschlagen, was für Trainer Waldemar Dietrich aber trotzdem kein Problem ist. So kommen an diesem Wochenende nun auch Spieler zum Zug, welche sonst weniger Eiszeit erhalten, um sich für die anstehenden Aufgaben zu empfehlen.

Die Gäste aus der Donaustadt hinken momentan den hohen Erwartungen hinterher. Nach vielversprechendem Saisonstart liegt man aktuell nur noch auf Platz sieben der Tabelle, hat die Qualifikation zur Meisterrunde aber bereits in der Tasche. Da aber die Punkte aus der Vorrunde mit in die Meisterrunde genommen werden, zählt für die Gäste weiterhin jeder Punkt, um sich in eine bessere Ausgangslage zu bringen. Trainer der Eisbären ist mit Joseph „Peppi“ Heiß ein klangvoller Name. Heiß stand mehr als 140 Mal im Tor der Deutschen Nationalmannschaft und absolvierte weit über 1200 Erstligaspiele als Torhüter. Nach zuletzt einigen Schlappen, steht er inzwischen im Kreuzfeuer bei einigen Fans. Der Kader des EVR ist stark besetzt, zuletzt wurde im Tor mit Justin Schrörs nochmal ein weiterer Torhüter unter Vertrag genommen, um den verletzten Peter Holmgren und Back-up Jakub Urbisch zu unterstützen. Abwehrstützen sind der Deutsch-Tscheche Tomas Gulda und der im Sommer aus Bietigheim gekommene Sebastian Alt. Brandgefährlich ist der Angriff der Oberpfälzer: Hier ragt das Ausländer-Duo Nikola Gajovsky (Tschechien) und Arnoldas Bosas (Litauen) heraus. Gajovsky führt die ligaweite Top-Scorerliste mit stolzen 59 Punkten an, während sein Partner Bosas schon sagenhafte 35 Tore erzielt hat. Mit Kapitän Peter Flache und Jason Pinizzotto stehen weitere Hochkaräter unter Vertrag und sollen für die nötige Durchschlagskraft vor dem Tor des Gegners sorgen.