Macht es für die Fans des FC Augsburg Sinn, das Geld der Bezahlkarten zurückfordern?

Kurz vor dem letzten Bundesligaheimspiel wurde bekannt, dass der Dienstleister für das Bezahlkartensystem in der WWK Arena in die Insolvenz geht. Das Guthaben auf den Karten der FCA-Fans konnte nicht abgerufen werden. Die Verärgerung war groß. Jetzt können dir rund 50.000 Kartenbesitzer ihre Ansprüche geltend machen. Ob sie das Geld aber wirklich bekommen bleibt fraglich.

Kurz vor dem letzten Bundesligaheimspiel des FC Augsburg wurde bekanntgegeben, dass Payment Solutions pleite ist. An sich für Sportfans keine besondere Meldung, wäre das Unternehmen nicht der Betreiber zahlreicher Bezahlkartensysteme, wie z.B. in der Augsburger Arena. Alleine beim FCA sind aktuell um die 50.000 Karten im Umlauf. Es wird von einem aktuellen Gegenwert der „Augsburger“ Karten von einer halben Millionen Euro gemunkelt. Geld, auf das man bisher keinen Zugriff hatte. Jetzt gibt es eine kleine Hoffnung das einbezahlte Geld zurückzubekommen.

Forderungen können geltend gemacht werden

Dr. Sven-Holger Undrit, der vorläufige Insolvenzverwalter des Dienstleisters bestätigte nun auf seiner Internetseite, dass über das Vermögen der payment solution services GmbH das Insolvenzverfahren eröffnet wurde. Nun können die Forderungen, auch auf Rückzahlung des Kartenguthabens, Forderungen angemeldet werden. Dr. Undirt teilt auf der gleichen Seite allerdings bereits mit, dass nach dem derzeitigen Verfahrensstand nicht damit zu rechnen ist, dass auf Insolvenzforderungen – und dazu gehören die Forderungen aus Kartenguthaben – Zahlungen erfolgen. Laut seiner Angaben sind nur geringe Vermögenswerte vorhanden. Forderungen können kostenfrei bis zum 07.08.2017 angemeldet werden. Auch danach ist eine Forderungsanmeldung möglich. Eine solche nachträgliche Anmeldung ist jedoch nicht mehr kostenfrei. Damit eine nachträgliche Anmeldung Berücksichtigung findet, ist einen Betrag in Höhe von EUR 20,00 fällig.

Für weitere Fragen wurde eine auskunftsreiche Seite eingerichtet.

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