Mit der Schlusssirene – TSV Friedberg Handball mit Remis in Gundelfingen

Die Friedberger Landesliga-Handballer haben am Sonntag in Gundelfingen in letzter Sekunde den Sieg verpasst. Beim 26:26 (14:11) fiel das Gegentor zum Ausgleich mit der Schlusssirene.

Im Kampf um den Klassenerhalt kam es drei Spieltage vor dem Saisonende zum Kellerduell. Gundelfingen konnte nur mit einem Heimsieg seine geringen Chancen auf die Rettung am Leben erhalten. Friedbergs Zweite hingegen kann noch auf den Klassenerhalt über die Relegation oder sogar ohne Zusatzspiele hoffen, muss dafür aber mindestens noch ein Team überholen.

Der TSV startete besser, da seine Abwehr sicher stand. Vorne waren die Herzogstädter aber oft zu statisch, die Treffer gelangen ihnen fast nur durch Einzelaktionen. Dennoch führte Friedberg fast immer mit zwei oder drei Toren Differenz.

Nach dem 14:10 kurz vor der Pause hofften die Gäste kurzzeitig darauf, dass sie sich weiter absetzen würden können. Aber wegen der schlechten Chancenverwertung gelang ihnen kein weiteres Tor mehr, Gundelfingen schaffe es so, bis zum Seitenwechsel noch auf 14:11 zu verkürzen.

Ein Wechselbad der Gefühle erlebten die Friedberger dann im zweiten Durchgang. Erst waren sie weiterhin die bessere von zwei angeschlagenen Handballmannschaften. Mehrfach hätten sie ihren knappen Vorsprung ausbauen können, aber weder das 16:14 noch das 19:16 sorgten für die nötige Konstanz.

Und ab der 45. Minute kam Gundelfingen plötzlich auf, denn der TSV rückte nun in der Defensive zu spät heraus und ließ so viel mehr zu. Mit dem Ausgleich zum 20:20 entwickelte sich das Kellerduell endgültig in Richtung einer Nervenschlacht.